Noch nicht ganz da und schon wieder weg

Mein erster Tag zurück auf der SUMMER verlief nicht so entspannt wie erhofft. Morgens nach dem Frühstück zeigte der Wetterbericht ein optimales Wetterfenster, um nach Süden an die Algarve zu segeln 🙂 Das hieß, dass wir schon Morgen früh starten würden. 330 Seemeilen und zwei bis drei Tage auf See 🙂

So mussten erstmal die mitgebrachten Sachen einsortiert und verstaut werden. Das dauert leider immer eine ganze Weile, aber gegen Mittag war das dann erledigt.

Nach einem prüfenden Blick in den Kühlschrank stand auch Einkaufen auf dem Programm. Unsere Vorräte konnte man nicht einmal mehr als „überschaubar“ bezeichnen. Und es sollte ja kein Diät-Segel-Törn werden 🙂 Bevor wir uns zum Supermarkt aufmachten, setzte ich noch schnell einen Brotteig an. Der konnte dann in der Zwischenzeit ordentlich aufgehen :-).

Am Marinabüro machten wir erst einmal halt, um unsere Rechnung zu bezahlen. Porto gehörte zu den teureren Häfen auf unserer Route und wir erwarteten einen ordentlichen „Deckel“: 25 Tage a 47 € pro Tag…..kein Pappenstil. Aber die freundliche Mitarbeiterin hatte eine tolle Idee, denn 25 Tage wären ja fast ein Monat. Da sollten wir doch besser den Monatspreis bezahlen. Der belief sich auf 465 €. Wir glaubten unseren Ohren nicht zu trauen. Das waren ja nur 40% und bescherte uns einen Tagessatz, der mit Ostseepreisen vergleichbar war. Schnell bezahlten wir die Rechnung.  Nicht dass sich die nette Dame verrechnet haben sollte 🙂 Bestens gelaunt machten wir uns auf den Weg zum Supermarkt 🙂

Schwer beladen mit allem, was das Herz so begehrte und der Supermarkt hergab, waren wir am späten Nachmittag zurück am Boot. Ich schwang mich gleich an den Herd,  um was Leckeres für unseren Törn vorzukochen. Das Brot war in der Zwischenzeit auf eine stolze Größe aufgegangen 🙂 und wurde direkt im Omnia (unserem neuen Camping-Backofen, den man oben auf den Gasherd stellen kann, um Gas zu sparen) ordentlich gebacken .

In der Forneria oberhalb der Marina gönnten wir uns ein leckeres Abschiedsessen. Von Porto hatte ich diesmal gar nichts gesehen 🙁 Das war eigentlich anders geplant gewesen. Da hatte mir der Zahn einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Aber Porto ist immer eine Reise wert und irgendwann führt uns unser Weg sicher auch mal wieder hier vorbei 🙂

 

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