Auf nach Faial – der Insel der Weltumsegler

Der Abschied von Santa Maria fiel uns an diesem Morgen wirklich leicht 🙂 Ein Blick zurück auf die dunklen Regenwolken ließ uns schnell die Segel setzen und das Weite suchen 🙂

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Keine Wunder, dass die Azoren so grün und üppig bewachsen sind, an Niederschlägen scheint es hier nicht zu mangeln :-). Aber meistens ist der Spuk schneller wieder vorbei als gedacht und auf Regen folgt im Allgemeinen wieder Sonnenschein.

Knapp zweihundert Seemeilen lagen vor uns, aber die Bedingungen waren viel freundlicher als auf unserem letzten Schlag von Madeira zu den Azoren. So war diesmal Seekrankheit kein Thema und die Zeit verging wie im Flug mit Lesen, Planen, Kochen, Spülen und Schlafen. Zweimal besuchten einige Delfine unsere SUMMER. Das ist ja immer wieder eine gelungene Abwechslung und ein schönes Highlight 🙂

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Im Laufe des Freitags kam die Insel Pico in Sicht und wir folgten ihrer Küste weiter in Richtung Westen. Der Vulkan Pico verbarg sich aber die ganze Zeit in den Wolken. Mal sehen, wann wir ihn zu Gesicht bekommen würden.

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Mit Schmetterlingsbesegelung machten wir trotz nachlassendem Wind weiterhin noch gute Fahrt. Aber ungefähr zehn Seemeilen vor unserem Ziel schlief der Wind endgültig ein 🙁 und wir mussten die Maschine starten. Der Atlantik lang platt vor uns wie ein Ententeich. Immer wieder trieben sogenannte „Portugiesische  Galeeren vorbei 🙂 Vom Boot aus sind sie wirklich schön anzuschauen. Beim Tauchen möchten wir aber besser keine davon treffen weil deren lange Nesseln enorm brennen und weh tun wenn sie die Haut berühren.

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Auch eine kleine Schildköte kreuzte noch unseren Weg, so dass wir noch kurz vor unserer Ankunft eine Ehrenrunde drehten, um die Schöne ausgiebig zu bestaunen.

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Faial zeigte sich auf den ersten Blick ähnlich einladend wie Santa Maria 🙂

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Aber wir ließen uns von den Regenwolken nicht abschrecken und erreichten gegen acht Uhr den Hafen Horta. Hier war wirklich etwas los. Boote aus aller Welt wohin das Auge blickte. Zuerst machten wir unsere SUMMER am Rezeptionssteg fest. Der Hafenmeister wies uns einen Platz im „Päckchen“ mit anderen Yachten an der Hafenmauer zu, aber wir konnten ihn überzeugen uns die Erlaubnis zu geben, im Vorhafen vor Anker gehen zu dürfen.

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Jetzt genießen wir die himmlische Ruhe und die schöne Aussicht auf die Marina. Morgen, wenn wir ausgeschlafen haben, werden wir das Dinghi klar machen und dann den ersten Inselausflug wagen 🙂

 

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