Viel los auf der SUMMER

Für heute Abend hatte sich Besuch angesagt. Giselher von der SY SOUTHERN CROSS war seit Donnerstag Strohwitwer und zu der Gelegenheit hatten wir ihn für heute zum Essen eingeladen. Somit zog ich los in die Markthalle in der Stadt, um unseren Kühlschrank mal wieder mit frischem Gemüse zu füllen. Die Markthalle war malerisch, aber leider recht klein. Das Angebot blieb ebenfalls  leider etwas hinter meinen Erwartungen zurück. Der Bauernmarkt auf La Gomera oder Teneriffa hatte mich mehr überzeugt.

Aber natürlich bekam ich alles, was ich brauchte und war gegen Mittag wieder zurück auf der SUMMER. Gerade richtig, um meine Wäsche aus der Waschmaschine zu holen und illegaler Weise auf der SUMMER aufzuhängen, denn in der Marina Santa Cruz de la Palma ist das „Wäsche aufhängen“ auf dem Boot verboten.  Aber was soll man machen, andere Möglichkeiten hatte ich ja nicht. Da das Marina-Office am Samstagnachmittag geschlossen war, ging ich davon aus, dass es keine Probleme geben würde 🙂

Plötzlich klingelte Dietmars Iphone. Unser Freund vom Tauchen Raphael rief an. Gestern Abend hatte wir Johanna und Raphael noch herzlich auf die SUMMER eingeladen, jetzt standen die Beiden schon direkt vor der Tür. Aber liebe Gäste sind natürlich immer willkommen. Besonders wenn Sie noch eine Flasche Wein und zwei Six-Packs Bier im Gepäck haben (das ist aber wirklich keine zwingende Bedingung und hat uns ganz besonders gefreut)

Kurze Zeit später saßen wir beim Kaffee und Keksen im Cockpit zusammen und knüpften nahtlos an unsere lustigen Gespräche vom gestrigen Tag an. Unser gemeinsamer Bekannter Frank war natürlich wieder ein Thema und die gelungenen Tauchausflüge der letzten Tage. So kamen wir von Hölzchen auf Stöckchen und die Zeit verging wie im Fluge. Dietmar machte nach dem Kaffee noch eine ausgiebige SUMMER-Führung, während ich schon die ersten Vorbereitungen für das Abendessen traf.

Bald erweiterte der Skipper Giselher die Runde und verstand es mit seinen Segelgeschichten ausgezeichnet zur Unterhaltung der Runde beizutragen. Unsere Bordküche konnte problemlos noch zwei weitere Gäste zum Abendbrot verkraften und so stand einem langen, gemütlichen und später auch feucht-fröhlichen Abend nichts mehr im Wege.

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Sogar eine Flasche des edlen Portweins von Churchill aus Porto opferte der Kapitän. Mehr braucht man über diesen Abend dann auch wirklich nicht mehr sagen 🙂 Lustig war`s  🙂 und so schön spontan. Wir werden Euch vermissen. Aber man trifft sich ja bekanntlich mindestens zweimal im Leben 🙂

 

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