Tanz auf dem Vulkan

Heute war der letzte Tag mit Mietwagen und ich hatte mir in dem Kopf gesetzt, am Vormittag den Vulkan „San Antonio“ zu besuchen. Zwei Mal hatten wir schon vor verschlossenen Toren gestanden. Heute war also meine letzte Chance.

Dietmar hatte erstmal genug von Land und Leuten, und so machte ich mich um neun Uhr alleine auf den Weg. Spontan entschied ich mich, noch einen Umweg zu dem Parkplatz von gestern zu machen, um wenigstens noch ein paar vernünftige Bilder machen zu können.

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Danach fuhr ich an der Küste entlang Richtung Fuencaliente, dem Ort an der Südspitze von La Palma. Übersetzt heißt Fuencaliente „heiße Quelle“. Als jedoch beim bisher letzten Ausbruch des 657 Meter hohen Vulkan San Antonio zum Jahreswechsel 1677/1678 die heiße und heilige Quelle der Stadt verschüttet wurde, benannte man den Ort in Los Canarios um. Heute sind beide Benennungen gebräuchlich. Das Alter des Vulkans San Antonio wird nur auf etwa 3000 Jahre geschätzt. Ein kleines Besucherzentrum mit Ausstellungsräumen gibt Informationen zu geologischen Details.

Heute zeigte sich der Vulkan San Antonio aber eher von seiner düsteren Seite, aber immerhin stand ich nicht wieder vor verschlossenen Türen.

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Pünktlich um eins holte ich Dietmar am Hafen ab und wir fuhren zusammen in die Tauchbasis. An diesem Nachmittag solltest es zusammen mit Raphael nach „La Bahita“ gehen, direkt unterhalb des Flughafens. Dieser Tauchplatz liegt malerisch in einem kleinen Fischerdorf und hat eine Besonderheit: Unter Wasser gibt es eine Putzerstation, in der  Rochen und andere große Fische  von sogenannten Putzergarnelen „geputzt“, d.h. von lästigen Parasiten befreit werden. Nicht immer ist da etwas los, aber heute hatten wir Glück und ein Rochen und eine Muräne gaben sich der Schönheitspflege hin. Wieder einmal ein toller Tauchgang  🙂

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