Regenwetter

An verregneten Tagen geht man ins Museum!!! Guter Plan, leider hatten den wohl auch alle weiteren Touristen, die heute in NYC unterwegs waren. So fanden wir uns, nachdem wir lange gebraucht hatten, bis wir bei dem Wetter überhaupt vor die Tür gegangen sind, vor dem „Museum of Natural History“ in einer beeindruckend langen Schlange wieder. Sie reichte ungelogen vom Haupteingang bis zur U-Bahnstation und wieder zurück :-(. Aber in dem Regen war es trotzdem der nächste trockene Unterschlupf, also warteten wir geduldig. Endlich im Museum angekommen war es überall brechend voll :-(, was ja eigentlich auch zu erwarten gewesen war.

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Wir kämpften uns trotzdem fast zwei Stunden durch die beeindruckende Ausstellung, bis es uns in dem Gedränge einfach zu viel wurde.

Eine so tolle Stadt mit so vielen Möglichkeiten, aber heute kamen wir irgendwie nicht zusammen. Meine Laune war nach dem Museumsbesuch auf einem absoluten Tiefpunkt angekommen. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Zu meiner Besänftigung lud Dietmar mich erst einmal zum Essen ein. Mit vollem Magen sah die Welt gleich wieder viel freundlicher aus und als sich dann noch die Sonne wieder blicken ließ, war die Welt für mich wieder in Ordnung. Mit dem Ende des Regens hatten sich auch die Warteschlangen irgendwie in Luft aufgelöst und wir statteten „Madame Tussauds“ noch einen Besuch ab und der Tag fand damit noch einen lustigen Abschluss.

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Am nächsten Morgen war aber die Regenpause wieder vorbei, obwohl ich zu meinem Geburtstag Sonnenschein bestellt hatte. So bekam ich zum Start in den Tag erst einmal ein total liebes Geburtstagsfrühstück von Dietmar und zusätzlich einen mysteriösen Gutschein mit einem Zahlencode darauf überreicht.

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Im Zusammenhang damit, würden wir heute mit der Bahn nach Amityville auf Long Island fahren. Mit Fähre, Subway und Bahn waren wir gut zwei Stunden unterwegs. Eine ganz schön lange Zeit, wenn man doch so neugierig ist wie ich. Unser Ziel war ein trostloser kleiner Ort und Dietmar führte mich weiter durch den Regen, bis wir letztendlich vor einem Fotoladen standen. Das war es also! Da hatte er mich Ahnungslose ja sehr erfolgreich an der Nase herumgeführt. Schon seit längerem hoffte ich auf eine neue Kamera, da meine NIKON D300 nach 10 Jahren und 100 000 Auslösungen langsam in die Jahre bekommen war und auch gelegentlich Zicken machte. Und da ich dieses Jahr anscheinend besonders brav war, bekam ich zu meiner neuen D500 noch einen ganzen Sack voll Zubehör mit dazu 🙂 Beladen mit zwei großen Tüten traten wir den Heimweg an. Mit so viel neuem Spielzeug war mein Bedürfnis, am Nachmittag noch einmal vor die Tür zu gehen, gleich null. Das musste jetzt alles erst einmal genauestens studiert werden 🙂

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