Erste Eindrücke aus einer anderen Welt

Knapp 1400 Kilometer westlich von der portugiesischen Küste mitten im Atlantik liegen die Azoren. Nach Westen muss man nur weitere 4200 Kilometer zurücklegen, um die amerikanische Küste zu erreichen. So war die Inselgruppe, die neben mehreren kleinen aus neun größeren und bewohnten Inseln besteht, schon früh für die Seefahrer aus aller Welt ein beliebter und strategisch wichtiger Anlaufpunkt. Im zweiten Weltkrieg wurden hier die amerikanischen auf ihrem Weg nach Europa und wieder zurück in die USA Langstreckenbomber noch einmal aufgetankt. Somit waren die Azoren auch aus militärischer Sicht ein sehr wertvoller Stützpunkt.

Nachdem wir uns nach unserer Ankunft erst einmal mit einem ordentlichen Weißwurstfrühstück gestärkt hatten und uns im Anschluss eine entspannte Schlafpause gegönnt haben, zogen wir los zu einer ersten Erkundungstour.

Wir sind auf Santa Maria, der östlichsten Insel der Azoren,gelandet. Sie hat eine Fläche von 97 Quadratkilometern und wird von nur fünfeinhalb tausend Menschen bewohnt.

Der Hafen ist sehr gepflegt und gut vor Wind und Wellen geschützt. Hier werden wir sicher gut und sicher schlafen können 🙂 Es waren noch viele Liegeplätze frei und mehrere Yachten stehen noch im Winterlager an Land. Anscheinend hat die Azoren-Segel-Saison hier noch nicht wirklich begonnen.

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Die Landschaft um den Hafen ist für uns ungewohnt grün und üppig bewachsen :-). Direkt oberhalb des Hafens liegt die größte Stadt der Insel: Vila do Porto. Mal sehen, was die so zu bieten hat 🙂 Einen kurzen Fußmarsch später befanden wir uns auch schon im Zentrum.

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Kirchen gibt es auf jeden Fall eine ganze Menge, aber auch für das leibliche Wohl wird umfangreich gesorgt. Mehrere Restaurants und Bars und zwei gut sortierte Supermärkte ließen keine Wünsche offen.

Direkt außerhalb des Städtchen war man gleich wieder mitten in der beeindruckenden Natur. Hier würde man sicher wunderbar wandern können. Vorher müssten wir aber nochmal ein erstes Wort mit dem Wettergott reden. Denn im Regen ist das ja nicht so lustig 🙂

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Zurück in der Marina glaubten wir unseren Augen nicht zu trauen. Natürlich war uns vom Fischreichtum der Azoren berichtet worden :-), aber daß die Rochen schon im Hafen vom Steg aus zu sehen waren, hatten wir nicht erwartet 🙂 Jetzt freuen wir uns natürlich ganz besonders auf die hier geplanten Tauchausflüge.

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