Der Acadia Nationalpark

Wie lässt man seinen Urlaub am besten beginnen? Mit einem Frühstück in unserem Lieblingscafé. So ließen wir den Samstag ruhig beginnen und verbrachten den nebligen und regnerischen Morgen bei einem gemütlichen und ausgiebigen Frühstück bei „Sips“ in Southwest Harbor. So gestärkt fühlten wir uns in der Lage, weitere Neuigkeiten von der Werft zu ertragen. Nachdem wir also mit Mark einen ungefähren Zeitplan besprochen hatten, suchten wir uns eine Unterkunft in Werftnähe, die wir ja ab dem kommenden Montag brauchen würden. Sicherheitshalber buchten wir das Zimmer gleich für eine Woche, man weiß ja nie 🙂

Den restlichen Tag verbrauchten wir mit Einkaufen, Wäschewaschen und anderen, alltäglichen Dingen. Nachdem wir in den letzten Tagen abends so oft im Restaurant essen waren und uns die riesigen amerikanischen Portionen immer so schwer im Magen lagen, hatten wir ein neues Konzept entwickelt. Auto-Picknick! Nach einem ausgiebigen Einkauf im Supermarkt machten wir es uns in unserem Mietauto gemütlich und fielen gleich über unsere Einkäufe her. Ein Picknick in freier Natur wäre natürlich schöner gewesen, aber bei Nieselregen war es nicht besonders einladend 🙂 Und in unserem Mini-Häuschen war unser Bett die einzige Sitzgelegenheit. Das wollten wir ja nicht mit Krümeln füllen 🙂

In den nächsten Tagen waren wir entweder zu Fuß oder mit dem Auto im Park unterwegs.

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Wir besuchten den „Wild Garden of Acadia“, in dem man einen tollen Überblick über alle Pflanzen und Bäume bekommen kann, die man hier auf der Insel findet.

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Wir genossen die Aussicht auf den Leuchtturm auf der vorgelagerten Insel „Egg Rock“, auch wenn die Sicht durch Nebel noch eingeschränkt war.

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Bis wir auf der Park Loop Road das Otter Cliff erreicht hatten, war das Wetter schon deutlich besser geworden und einem wunderschönen Sonnenuntergang auf dem Cadillac Mountain stand nichts mehr im Wege.

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Auch das „Bass Harbor Head Lighthouse“ wollten wir bei Sonnenuntergang sehen. Da waren wir eindeutig nicht die Einzigen :-), aber erfreulicherweise früh genug, um noch einen Parkplatz zu ergattern. Das Schauspiel war dann aber auch wirklich beeindruckend.

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Aber auch tagsüber ist der Leuchtturm einen Besuch wert und es ist auch viel weniger los 🙂

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Wir nahmen am kostenlosen Programm des Parks teil und unternahmen einen Wanderung mit einem Ranger zur Bar Island, einer vorgelagerten Insel von Bar Harbor, die bei Ebbe zu Fuß erreichbar ist.

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Außerdem besuchten wir einen Fotokurs, der sich leider als etwas langwierig und theoretisch erwies. Wir hatten eher eine Wanderung zu besonders schönen Plätzen erhofft, aber in den zwei Stunden legten wir keine 500 Meter zurück und hatten lange Ohren 🙂

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Zu Fuß wanderten wir an Jordans Pond entlang und versuchten den Bubble Rock zu erklimmen. Von dieser Seite kein leichtes Unterfangen, das kurz vor dem Gipfel an einer schmalen Felsspalte scheiterte, die wir beiden nicht erklimmen wollten. Trotzdem konnten wir die Aussicht hoch über dem See genießen.

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Dem Bubble Rock rückte ich dann später noch einmal von der anderen Seite auf die Pelle. Und es war schon ein schönes und lohnendes Ziel für eine erneute Wanderung hier im Park.

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An Tagen mit schlechtem Wetter versinkt die Insel komplett im Nebel. Auch ein schöner Anblick und mal wieder eine Gelegenheit für ein ausgiebiges und gemütliches Frühstück bei „Sips“ :-).

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