Monthly Archives: March 2016

Unterwegs nach Kuba

Jetzt machen wir uns auf den Weg nach Kuba. Fast 800 Nautical miles ahead of us. Nach den ganzen kurzen Schlägen mal wieder eine weitere Strecke. I hope, wir sind nicht eingerostet nach all den Landgängen und Ausflügen.

Von unterwegs werden wir euch (wenn es die Technik zulässt) natürlich auf dem Laufenden halten :-). Und wenn wir in Kuba angekommen sind, werden wir nachtragen, was wir in der Dominikanischen Republik erlebt haben 🙂

Dann mal bis nächste Woche 🙂

Different than expected

On Friday we took things pretty easy at first, even though I was already dying for it, finally from the very beautiful, but also to come out of a completely sealed off area. What would await us on the other side of the fence?? So we organized a car for two days and arranged to meet Sylvia and Ralf on Saturday morning, to take a trip together to the island's capital, Santo Domingo.

It started at exactly half past eight in the morning, because there were almost three hundred kilometers of distance ahead of us. Thanks to the new motorway, the route should be manageable in around three hours. This time our rental car was a Suzuki Vitara, which, purely visually, had seen better days, but otherwise made a very reliable impression. Dietmar took the wheel and off we went. After we drove through the resort gate, The tranquil calm was quickly over. Most people, who want to get from A to B in the Dominican Republic, ride a motorcycle: Alone, in twos and threes. We have also seen four people on one vehicle and their luggage still finds a place. Of course there is no obligation to wear a helmet and no one has heard of the TÜV here either. Anyone who can't afford a motorcycle, goes on foot or travels on horseback. Carriages and horse-drawn carts were also often seen on the streets. So we all sat in the car pretty speechless at first and marveled at the pictures, which is upon us, but also off the road. In the small settlements, that we passed, The houses are simply on the left and right of the thoroughfare. There are no sidewalks and no people, Kinder, Chickens, Dogs, Goats, Cows and whatever else is on the move, more or less runs on the side of the road. Vegetables were kept growing in small wooden huts, fruit, Cheese and meat (Of course, unrefrigerated and uncovered – Caribbean conditions) offered for sale.

After about an hour we reached the highway. We made rapid progress here. The landscape, which on the Samana Peninsula was still characterized by palm trees and forests, changed. width, green plains suggested, how big the Dominican Republic actually is. Streets repeatedly crossed the highway. Some of the horses and cows were tied to the edge strip with ropes and stakes, to eat the grass there. But some were simply running around freely and unsecured.

Halfway there we found a gas station and put in a tank- and coffee break. As a matter of course, a security guard with a submachine gun stood next to a gas pump. Other countries, other Sitten. Armed officers with weapons were also present at every toll station, which you would otherwise be more familiar with in the cinema from “Terminator”..

At some point we reached the suburbs of Santo Domingo. The houses and huts, who were tightly packed here and were just barely holding each other upright, were bad to look at. In besseren Gegenden gab es große Betonbunker, die uns an die Plattenbauten der ehemaligen DDR erinnerten. Am Straßenrand waren große Müllberge zu sehen, die zum Teil einfach angezündet wurden und stinkend vor sich hin kokelten. Unser erster Eindruck von Santo Domingo war alles andere als positiv, aber wir waren ja nicht so weit gefahren, um kurz vor dem Ziel wieder umzudrehen. Je näher wir der Altstadt kamen, desto höher wurden die Häuser und umso dichter wurde die Bebauung. Wir passierten einen Markt unter den Stützen der Schnellstraße, auf dem es von Menschen nur so wimmelte. Hier wollten wir lieber nicht alleine unterwegs sein 🙁 Endlich fanden wir die Altstadt, die uns unerwartet gepflegt und aufgeräumt vorkam. Direkt im Zentrum fanden wir auch einen sicheren Parkplatz für unser Auto und konnten unsere Erkundungen zu Fuß fortsetzen. Schon am ersten Platz, den wir mit Reiseführer in der Hand erreichten, wurden wir von einem Fremdenführer auf Deutsch angesprochen. Gern nahmen wir sein Angebot an, und ließen uns von ihm durch die Altstadt führen. So bekamen wir bequem alle wichtigen Sehenswürdigkeiten mit den Hintergrundinformationen präsentiert 🙂 Nach über zwei Stunden hatten wir genug gesehen 🙂 und nahmen dankbar im von ihm empfohlenen Restaurant Platz. Die Führung hatte sich auch in dieser Hinsicht gelohnt, denn das Essen war gut und preiswert 🙂 Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten hatten wir auch noch einen Zigarrenladen und ein Schmuckmanufaktur besucht, in der sowohl Bernstein als auch der blaue Schmuckstein „Larimar“ verarbeitet wurden. Auch das dominikanische Nationalgetränk „Mamajuana“, das ein Gemisch aus Rum, Rotwein und Honig ist, konnten wir probieren. Danach hatten wir für den heutigen Tag auch wirklich genug. Wir bummelten noch ein bisschen durch die Altstadt und stolperten in der Fußgängerzone kurz vor unserem geparkten Auto über einen Supermarkt. Da man im Minimarkt der Marina nur die notwenigsten Dinge kaufen konnte, waren wir neugierig und betraten den Laden. Laut Revierführer sollte Einkaufen in der Dominikanischen Republik ja recht teuer sein…..diese Information entpuppte sich erfreulicherweise auch wieder als Märchen :-), denn wir hatten ein wahres Einkaufsparadies gefunden. Schnell füllten sich unsere Einkaufswagen und wir waren froh, dass der Vitara einen so herrlich großen Kofferraum hatte. Nach dem Bezahlen wurden wir sogar mit den Einkaufswagen bis zum Auto begleitet :-). Ein perfekter Abschluss eines ereignisreichen Tages.

Trotz des Einkaufs hatten wir unsere Rückfahrt zeitlich so geplant, dass wir die Hotelanlage vor der Dunkelheit erreichen würden. Bei Dunkelheit wollten wir im dem Durcheinander von Zweirädern, Zweibeinern und Vierbeiner nicht unterwegs sein. Schnell fanden wir die Straße, die uns zur Autobahn führen sollte und auch die Samana-Halbinsel war irgendwann wieder ausgeschildert. So sortierten wir uns brav auf der rechten Spur ein und warteten auf die Abfahrt…..aber es kam keine 🙁 Schließlich drehten wir um und fuhren zurück. Auch aus dieser Richtung gelang es uns nicht, auf die andere Schnellstraße zu wechseln 🙁 Ohne eine einzige Ausfahrt führte uns die Straße ins Stadtzentrum zurück, bis wir endlich umdrehen konnten. Fast eine Stunde irren wir umher, fragten an Tankstellen nach dem Weg und kamen schließlich wieder an einem Schild in Richtung „Samana-Halbinsel“ vorbei. Die Ausfahrt war aber nicht wie gedacht auf er rechten Seite, sondern auf der linken. Da hätten wir ja lange suchen können. Jetzt mussten wir noch durch einen Tunnel, über eine Brücke und noch etwas Zick-Zack fahren und endlich…..waren wir auf dem richtigen Weg. Leider aber mit gut einer Stunde Verspätung 🙁

So passierte genau das, was wir eigentlich vermeiden wollten. Die letzte Stunde auf der Landstraße fuhr Dietmar in der Dunkelheit. Eine echte Herausforderung, die er souverän meisterte, obwohl die Fahrt an unser aller Nerven zerrte. Die Motorräder, die tagsüber auch gern mal auf der falschen Straßenseite unterwegs waren, waren im Dunkel zum Teil auch noch unbeleuchtet und nahezu unsichtbar. Der Gegenverkehr fuhr aus diesem Grund auch sicherheitshalber die ganze Zeit mit Fernlicht, wenn er welches hatte 🙂 Und an diesem Osterwochenende waren zusätzlich noch unheimlich viele Leute zu Fuß unterwegs zur nächsten Party. Ein Teil davon hatten schon um halb acht so heftig Ostern gefeiert, dass sie in beeindruckenden Schlangenlinien unterwegs waren. Die eine Stunde zog sich gewaltig in die Länge, aber irgendwann hatte Dietmar es dann geschafft und wir waren sicher im Resort angekommen. Jetzt mussten wir noch die Einkäufe ausräumen und dann war es für heute wirklich genug. Ich brutzelte uns noch die leckeren Steaks, die wir im Supermarkt erstanden hatten und danach war dann auch endlich Ruhe im Schiff 🙂

Unseren zweiten Autotag wollten wir nutzen, um ein bisschen die Samana-Halbinsel zu erkunden. Zwar gab es noch einige interessante Ziele in der weiteren Umgebung, aber Dietmar wollte nicht noch so eine Gewalttour wie gestern machen. So fuhren wir erst einmal nach Samana und parkten das Auto am Hafen. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, noch in den Nationalpark auf der anderen Seite der Bucht zu fahren. Da es uns zu windig war, selber dort zu ankern, musste ein anderes Boot her 🙂 Wir waren kaum ausgestiegen, da hatten wir schon ein annehmbares Angebot auf dem Tisch. Somit standen unsere Pläne für den kommenden Mittwoch fest und wir machten anschließend einen kurzen Spaziergang durch die Stadt. Die Kirche war gerade zu Ende und viele Kirchgänger wurden mit dem Zweirad abgeholt 🙂 Entsprechend groß war das Gewusel: Ältere Damen saßen hinten drauf quer im Damensitz in ihrem feinen Sonntagsstaat oder Vater und Mutter nahmen ein bis zwei Kinder zwischen sich in die Mitte. Auf unserem weiteren Weg passierten wir eine Wahlveranstaltung der PLD, die für Danilo als Präsident wirbt. Hier ging es mit Musik und Tanz heiß her.

Wir fuhren weiter in Richtung Cap Samana. Die Straße wurde zusehends schlechter. Immer mehr Schlaglöcher und tiefe Gräben machten ein Vorankommen schwierig. Dafür wurden wir am Ende mit einem Traumstrand belohnt. Schneeweißer Sand unter Palmen und türkisblaues Meer. Ein wunderbarer Platz um eine Mittagspause zu machen. Natürlich gab es eine kleine Strandbar, die Getränke anbot. Etwas abseits stand ein einfacher Tisch mit einem weißen Tischtuch, auf dem sich verschiedene Brote türmten. Dietmar entschied sich für ein süßes Kokusbrot und ich wagte ein flaches Weißbrot, was im Fett ausgebacken wird. Dies passierte direkt hinter dem Tisch über einem Holzfeuer in einem Topf, der das Gesundheitsamt sicher hoch erfreut hätte. Aber es schmeckte wirklich lecker 🙂

Ein Wegweiser zeigt an, dass eine weitere Straße noch hinaus bis zum Cap Samana führte. Wir hatten ja Zeit und nichts Weiteres vor. Let's see, was das Cap so zu bieten hatte. Obwohl die Beschilderung ganz hervorragend war, erreichten wir unser Ziel aber dann aber doch nicht. Schon nach einem Kilometer verwandelte sich der Weg in eine Schotterpiste, die immer schlechter wurde. Nach der Hälfte der Strecke gaben wir auf. Zu Fuß wäre es bestimmt eine schöne Wanderung gewesen, aber wir wollten unser Auto nicht irgendwo in der Wildnis zurücklassen. Außerdem ist Wandern mit Flip-Flops auf Schotter auch keine besonders erstrebenswerte Erfahrung.

So kurvten wir langsam in Richtung Marina zurück und genossen die Ausblicke von der grünen und zum Teil sehr schroffen Küste. Abends um sechs mussten wir dann das Auto zurückgeben. Dies ging genauso problemlos wie das Anmieten. Schon beim Ausfüllen des Mietvertrags hatte uns der Vermieter sehr erstaunt. An Dietmars Führerschein hatte er absolut kein Interesse. Hauptsache eine Kreditkarte wurde hinterlegt 🙂 Jetzt war es erfreulicherweise genauso unkompliziert. Dass Kinder unser Auto mit Hilfe von Steinen oder Nägeln mit ihren Namen verziert hatten, interessierte ihn auch nicht 🙂 Glück gehabt.

Die Mona-Passage

The small island of Mona lies between Puerto Rico and the Dominican Republic, which gives the “Mona Passage” its name. Die Passage, which connects the North Atlantic and the Caribbean Sea, is said to be one of the most challenging sea routes in the Caribbean. We had chosen a decent weather window and were in good spirits, when we dropped anchor at eight o'clock in the morning. White handkerchiefs were waved violently from the VIA. This constant saying goodbye was getting to me a bit.

A strong wind awaited us outside and we were happy, that we had the second reef in the mainsail. So we walked very quickly towards the west. In the early evening we were able to set course for the Bay of Samana and leave Puerto Rico behind us. The Mona Passage made the crossing a challenge for our nerves with confusing waves and very changeable winds. Always having to drive under engine at times and then having to fight again with a lot of wind from changing directions, was the purest game of patience. Pleasant sailing really looked different. Every now and then one or two waves crept into the cockpit through the confusing sea. So it was better for us to spend the watch below deck, while our Hydra steered us tirelessly through the night.

The next morning a strong tailwind blew us into the Bay of Samana. Vor der Marina hatten wir ziemlich mit den Segeln zu kämpfen, bis endlich alles geborgen war. Dietmar scheute sich etwas, bei so viel Wind in die Marina hineinzufahren, besonders da die Boote hier nicht an Fingerstegen festgemacht wurden, sondern an Pfählen 🙁

Aber direkt weiter nach Kuba zu segeln war nun auch keine tolle Idee, besonders da wir dann gegen 30 Knoten Wind wieder aus der Bucht hätten herauskreuzen müssen. So wagten wir uns in die Marina und bekamen einen Platz zugewiesen, wo wir recht sicher gegen den Wind anlegen konnten. Es war sogar ein Fingersteg vorhanden, der aber nur vier Meter lang war. Zwei Marineros halfen uns aber und mit sechs Leinen bekamen wir unsere dafür eigentlich viel zu lange CESARINA sicher vertäut.

Während Dietmar erstmal unsere CESARINA entsalzte, machte ich mich auf den Weg zu Immigration und zum Zoll. Wahre Schauermärchen waren uns über die Einreise in die Dominikanische Republik zugetragen worden. Bis zu sechs Offizielle würden an Bord kommen, natürlich mit Hund. Und teuer würde es werden, nicht offiziell, sondern unter der Hand bis alle Papiere erledigt wären. Let's see, was an den Geschichten denn so Wahres dran war. Im Büro der Immigration angekommen, fand ich zwei junge Damen und einen Officer vom Zoll vor. Das mit den sechs Personen würde heute schon mal schwierig werden 🙂 Die Damen waren für die Einreise zuständig. So bezahlte ich genau nach Tabelle 70 € fürs Boot und 22 € pro Person für Einreise und Touristenkarte. Keine zehn Minuten später hatten wir den Stempel im Pass und ich machte mich mit dem Zoll-Offizier auf den Weg zum Boot. Als wir dort angekommen waren und er sah, dass das Deck noch ganz nass von Dietmars Entsalzungsaktion war, meinte er: „Ich komme mit meinen schwarzen Stiefel jetzt lieber nicht an Bord, dass macht sonst Steifen auf das Teakdeck.“ Da waren wir ziemlich baff :-). Nach einer kurzen Belehrung vom Steg aus, waren wir fertig. Da hatten wir uns völlig umsonst viel zu viele Sorgen im Voraus gemacht 🙂

So schaute ich gleich im Marinabüro vorbei und checkte uns ein. Der junge Mann war sehr freundlich und zuvorkommend und führte uns persönlich durch die Marina und das Hotel, dessen Pools und Fitnessraum wir auch nutzen durften 🙂 Das war ja noch mehr Luxus als in Puerto Rico. Mehrere Bars und Restaurants waren über die großzügige Anlage verteilt und wir entschieden uns spontan, heute mal eine Pizza zu essen. Die hatten wir uns nach der anstrengenden Überfahrt auch redlich verdient.

Denn Abend ließen wir bei einem Cocktail zusammen mit Sylvia und Ralf von der SY FELUKA ausklingen. Sie waren schon am Montag hier angekommen und lagen nur einen Steg weiter entfernt. Wie meistens nach einer Nachtfahrt fielen wir müde schon ziemlich früh ins Bett.

Taxifahren macht Spaß :-)

Mit einem Verletzten an Bord ließen wir es am nächsten Tag deutlich ruhiger angehen. Gegen Mittag machten wir uns zusammen mit der VIA auf zum Festland und dann weiter in die Stadt. Draußen am Pier an ein Taxi zu kommen, war gar nicht so leicht, aber eine nette Ladenbesitzerin half uns weiter. Sie hatte eine längere Zeit in Deutschland verbracht und dort hatte es ihr wohl sehr gefallen. Die Cola-Dosen, die wir bei Ihr zur Erfrischung kauften, mussten wir in Papiertüten verstecken. In Puerto Rico ist gesetzlich festgelegt, dass man bis zu 1000 $ Strafe zahlt, wenn man mit einer Dose auf der Straße gesehen wird. Schon eine verrückte Welt.

Irgendwann erschien dann unser Taxi und wie erwartet hatte es nur vier Sitzplätze anstelle von fünf. So musste sich Vincent quer auf die Rückbank falten und wir machten uns auf den kurzen Weg in die Stadt. In Ponce liegt die Innenstadt rund um einen sehr schönen und großen Park angeordnet, in dessen Zentrum die Kirche…und die Feuerwache liegen. Besonders die Feuerwache ist ein echter Hingucker mit alten Feuerwehrwagen und Ausrüstungsgegenständen. Wir bummelten durch die Innenstadt, die wie so oft aus einer Mischung von wunderbar renovierten und total zerfallenen alten Häusern bestand. Die Markthalle war so spät am Tage schon ziemlich verlassen und das Angebot konnte uns nicht überzeugen. Aber wir fanden eine Eisdiele, die hervorragendes Eis zu erstaunlich niedrigen Preisen anbot. Daran konnten wir natürlich nicht vorüber gehen und lernten gleich eine typisch amerikanische Eisspezialität kennen: Peanutbutter.

Für unseren weiteren Weg in die Dominikanische Republik wollten wir noch eine letzte Runde im günstigen Puerto Rico Proviant einkaufen. So machten wir uns auf die Suche nach einem Taxi, das uns zum nächsten größeren Supermarkt bringen sollte. Hier in der Innenstadt waren die Taxifahrer nicht so flexibel und wir brauchten für fünf Personen jetzt doch zwei Taxen 🙁 Unser Taxifahrer gab uns auf der kurzen Fahrt einen kompletten Einblick in die sozialen Zusammenhänge der Insel, über Armut, Drogen und Kriminalität. Das Bild war er zeichnete war schon ziemlich trostlos, aber das liegt ja ganz oft auch am Blickwinkel des Erzählers.

Am Supermarkt angekommen stürzten wir uns mal wieder ins Einkaufsgetümmel und schafften es in kürzester Zeit, unsere Einkaufswägen randvoll zu füllen. Jetzt hatten wir vom Einkaufen aber erstmal die Nase voll. Jetzt mussten wir unsere Beute nur noch in die Marina transportieren. Somit benötigten wir wieder ein Taxi 🙁 Einige Telefonate und einige Zeit später fuhren dann endlich zwei Taxen vor und wir konnten unsere Einkäufe verstauen. Für die kurze Fahrt zur Marina verlangte der Fahrer plötzlich 15 $ von uns. Da schauten wir Beide dann mal ganz dumm aus der Wäsche und ärgerten uns sehr. Beim Einsteigen war uns aufgefallen, dass das Taxameter nicht lief. Den Fehler würden wir nicht noch einmal machen. Die VIA bezahlte für denselben Weg nur 10 $, was eigentlich auch noch zu viel war 🙁 So viel zum Taxifahren in Puerto Rico.

Den Abend verbrachten wir wieder zusammen, diesmal beim Grillen auf der VIA. We decided, erst am Mittwochmorgen in Richtung der Dominikanischen Republik aufzubrechen. Somit hatten wir den morgigen Tag zum Ausklarieren und konnten vor der Überfahrt noch ein bisschen entspannen. Das Ausklarieren gestaltete sich dann tatsächlich so schwierig, dass danach Entspannung auch nötig war. Das Zollbüro lag ungefähr drei Kilometer entfernt am Hafen. Nach den negativen Erfahrungen von gestern, hatten wir uns entschieden, dass wir die Strecke auch mal zu Fuß laufen könnten. Die Hitze war morgens um halb elf schon beeindruckend, aber auf dem Weg gab es dann keine Möglichkeit mehr, noch ein Taxi herbei zu rufen. Nach einem abenteuerlichen Weg am Highway entlang, durch menschenleere Industriegebiete und ärmliche Wohnsiedlungen erreichten wir das Zollbüro. Leider war es wegen Renovierung geschlossen 🙁 man schickte uns weiter zum Flughafen. Der lag eindeutig so weit entfernt, dass wir mal wieder ein Taxi brauchten. Der nette Officer tätigte den Anruf für uns und zehn Minuten später stand mal wieder ein Taxi vor der Tür. Heute hatten wir Glück und unser Taxifahrer startete direkt den Taxameter und wir düsten dem Flughafen entgegen. Dort angekommen fragten wir uns zum Zoll und zur Immigration durch. Ganz am Ende lag eine verspiegelte Tür ohne Klingel und Klinke. Wie sollten wir da hineinkommen. Unser Klopfen wurde ignoriert, auch der Telefonanruf läutete ins Leere. Nach zehn Minuten war aber das Glück mit uns. Eine Angestellte wollte auch in den Bereich und ließ uns mit hinein. So hatten wir das große Glück, dass wir um fünf vor zwölf nach vor der Mittagspause abgefertigt wurden. Routiniert füllten wir das immer gleiche Formular aus, bekamen unsere Papiere und machten uns auf den Rückweg zur Marina. Die ganze Aktion hatte dann doch fast drei Stunden gedauert und das bei der Mittagshitze. So verwarfen wir unsere ursprüngliche Idee, noch einen weiteren Ausflug zu einen alten Dorf der Taino-Indianer zu machen. Dazu war es leider zu spät. Den Nachmittag nutzen wir für die letzten Vorbereitungen für die Überfahrt und ich machte noch einen letzten Ausflug an Land, um die Reiher und Pelikane, die hier in der Marina lebten noch ausgiebig zu fotografieren.

Am Abend feierten wir dann unseren zweiten Abschied von der VIA. Die Drei hatten sich noch nicht entscheiden, ob ihre weitere Reiseroute auch über die Dominikanische Republik gehen sollte. Aber irgendwie hatten wir die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass wir die Drei dort nochmal treffen sollten. Denn aller guten Dinge sind drei.

What men do, so as not to have to wash up

As planned, we only cast off the lines at midday and fought our way out of the marina against the wind and waves. We still used the morning, to store our supplies, Uploading pictures on the website and also filling our diesel tanks with very cheap diesel.

The short stroke to the next anchorage on the way to Ponce was quickly sailed and we looked for a place to spend the night in the bay of Puerto Patillas. The anchorage was described very positively in our area guide, but somehow we found exactly that one spot in the bay, where our CESARINA, unlike all the other boats, danced restlessly back and forth at the anchor. So the night wasn't particularly restful and the next morning I almost felt seasick after breakfast. The VIA got a better spot and was already on its way, while we were still having breakfast. They caught us off guard then, because we were usually always on the way first. They drove past us laughing. The surprise was really a success for the otherwise self-confessed late risers.

That bothered Dietmar a bit and now things had to be dealt with quickly. The breakfast dishes were quickly washed and put away. Then it was time to raise anchor. So a short time later we were on the road. We did the first few meters at reduced speed, as Dietmar had not yet fully raised the anchor, to wash off the mud on the anchor in the whirlpool of the fairway. He then brought everyone on board. But today I got no sign from him, that everything was ok and I could get on track with more speed. Something was wrong up there.

I saw the blood from far away, that ran down his arm. On the prima, at least it wasn't that much, but still too much for my stomach. Dietmar had come between the anchor and the winch with the outside of his left hand, when the anchor made an unpredictable jump while being pulled up. The hand was made to a width of 4 Centimeter smooth and fold through on both sides. However, his bones and vision were probably not affected and he was able to move everything. At least something. But the wound looked good, as if the part of the hand had been put through the meat grinder :-(. I first brought the Cesarina on course using the autopilot and then fetched disinfectant and bandages. So we disinfected vigorously and extensively and then packaged the hand as sterile as possible. Dietmar didn't feel much pain. He definitely wanted to stick with the VIA and didn't take the hand number particularly seriously. So we made our way to Ponce. Nobody could have helped us here in the anchorage anyway and Ponce is the second largest city in Puerto Rico.

But since the hand was clearly unusable at the moment, we only sailed on under Genoa. Because there was enough wind, That wasn't a problem and we reached Ponce in the afternoon. Dietmar didn't particularly like the anchorage right in front of the marina, but after some back and forth we finally found a place near the VIA. We had already informed VIA about the accident this morning in advance and now they came to our aid and brought us ashore with their dinghy. Even if Dietmar still thought so, that a doctor is not needed, I was able to prevail. So we made our way to the hospital. The friendly porter at the marina quickly called a taxi for us and we reached the hospital around five o'clock. Because our knowledge of Spanish is not that advanced, Now we just had to find someone, who was able to help us through the organizational chaos. Schnell fand sich ein junger Mann, der uns den ganzen weiteren Abend immer wieder zur Seite stand und uns auch bei der Anmeldeprozedur half. Ganz wie in Deutschland war eine Menge Papierkrieg zu erledigen und leider verging zwischen den einzelnen Stationen eine ganze Menge Zeit. Das war besonders unerfreulich, da alle Räume des Krankenhauses auf Kühlschranktemperatur heruntergekühlt waren. Die Angestellten trugen alle Jacken und lange Hosen, aber wir waren wie immer sommerlich bekleidet und froren wie die Schneider. Irgendwann war es aber nicht mehr auszuhalten und abwechselnd stand einer von uns vor der Tür, um sich draußen etwas aufzuwärmen 🙂 Schon eine verrückte Welt. Gegen halb acht war Dietmars Geduld dann aber völlig am Ende und er teilte unserem englischsprechenden Begleiter mit, dass wir jetzt nach Hause gehen würden. Das brachte dann ganz schnell wieder Bewegung in die Sache und Dietmar wurde ins nächste Behandlungszimmer verfrachtet. Achtzehn Stiche und zwei Spritzen später war mein Kapitän dann weitgehend wiederhergestellt. Jetzt konnte es endlich zurück zur CESARINA gehen. An der Pier warteten schon Jörg, Vincent und Kathrin auf uns und luden uns zum Abendessen auf die VIA ein. Was für ein Glück, denn zum Kochen hätte ich heute ganz sicher keine Lust mehr gehabt 🙂

Contrast program on Puerto Rico

We wanted to explore the island by car for the next two days, Do shopping and procure spare parts. The VIA naturally had a long list to complete before returning to Europe. Here in Puerto Rico the options should be good and the prices should be acceptable, things like that still need to be done.

We met at the parking lot at ten o'clock, to rent a car and then tackle all the things. Of the possibility, that there might not be a rental car available for this morning, no one had thought. So we all looked out of the laundry a little stunned, when exactly this happened. And now what? That really messed up our schedule. Good, that we had chosen the right marina. So we marched back to the marina office and were promptly helped there. Ten minutes later, a car from the nearest car rental company picked us up at the marina entrance and at eleven o'clock Dietmar was behind the wheel of a Ford Focus. We set off only an hour late.

The streets were labeled in American style and orientation was therefore not particularly difficult. We decided, to take a little trip to the mountains near San Juan. The trip to the lake we chose, which looked very idyllic on our map, unfortunately it was a disappointment. But at least we got an impression of the real Puerto Rico outside of our well-maintained and secure resort. On this island too, the gap between rich and poor is sometimes wide. Many houses reminded us of fortresses with beautiful ones, but sturdy bars on windows and doors.

In the early afternoon we reached our next stop in San Juan. It was a newly opened and huge branch of the American yacht outfitter “West Marine”.. Here Jörg wanted to get the new anemometer for the VIA. With the help of the marina manager, he was able to order it yesterday. We also had a few things on our list, which were still available. It was also comfortable to stay in the air-conditioned shop. Completely different from outside, where the hot, humid air was already quite oppressive. Nach gut einer Stunde waren dann wirklich alle Wünsche erfüllt und wir verließen das Segler-Einkaufsparadies. Auch das Bezahlen war ein Vergnügen, da uns der hilfsbereite Marinamanager auf seine Kundenkarte hatte einkaufen lassen 🙂 Das hat uns einen ordentlichen Rabatt beschert.

Gegen vier Uhr hatten wir unser Auto sicher in einem Parkhaus in der Altstadt von San Juan untergebracht und die Entdeckungstour konnte beginnen. Die Hitze des Tages wurde langsam erträglich und die Kreuzfahrer, die wohl den ganzen Tag die Altstadt bevölkert hatten mussten zurück auf Ihr Schiff. Genauso hatten wir uns das vorgestellt J Entspannt konnten wir durch die schönen Straßen schlendern und die Gebäude, Plätze und Festungen bestaunen. Only after sunset did we set off back towards the marina.

Unfortunately, the next morning didn't start off so comfortably at VIA. Jörg had been to the mast very early in the morning, to install his new anemometer. Despite a clearly fresh breeze in the harbor, the cockpit display remained silent even after the replacement. What a hassle. We went troubleshooting together with the port manager. So we postponed our trip a bit, because solving technical problems came first. We wanted to at least use the time with the rental car sensibly and loaded our empty gas bottles into the trunk to be filled. The way to the gas filling station was easy to find and because we had all sorts of adapters with us, waren wir optimistisch, den Rückweg mit gefüllten Flaschen antreten zu können. Aber irgendwie passen europäische Gasflaschen und amerikanische Befüllstationen überhaupt nicht zu einander 🙁 und wir mussten unverrichteter Dinge wieder von Dannen ziehen. In der Marina war die VIA auch nicht wirklich weiter gekommen. Da es aber im Moment keine weiteren Möglichkeiten gab das Problem zu lösen, machten wir uns unverrichteter Dinge auf den Weg zum Regenwald. Schon auf dem Hinweg machten wir mehrere große Supermärkte aus, die nach amerikanischem Vorbild an Straßenkreuzungen mit weiteren Geschäften und Restaurants etwas außerhalb der Stadt lagen. Dort wollten wir aber erst auf dem Rückweg einen Stopp einlegen.

In den Regenwald hinein führte eine kleine Landstraße, der wir bis zum Besucherzentrum folgten. Hier bekam man alle wichtigen Informationen und eine kleine Ausstellung zeigte Tiere und Pflanzen, die in dem Gebiet zu finden sind. Ein kurzer Rundweg begann direkt am Besucherzentrum und gab uns einen ersten Einblick in die wunderschöne und vielfältige Natur.

Dann ging es mit dem Auto weiter hinauf in die Berge. Ein Wasserfall, direkt an der Straße gelegen, war unser erster Halt. Nachteil des Nationalparks war eindeutig, dass man viel zu einfach und bequem mit dem Auto in die Natur fahren kann. Das gefiel an diesem Sonntag auch viel zu vielen Puerto Ricanern 🙁 Bei unserer ersten Station waren die vielen Menschen schon deutlich zu spüren und es sollte später noch schlimmer werden. Als nächstes wollten wir nämlich den „Big Tree“-Pfad zu den Mina-Wasserfällen wandern. Der Parkplatz, von dem diese Wanderung startet, war gut gefüllt. Wir hatten uns für den anspruchsvollen Weg extra feste Schuhe mitgenommen. Vor Ort mussten wir aber feststellen, dass sich der Pfad asphaltiert durch den Regenwald schlängelte. Erstaunt betrachteten wir die Massen, die mit Badesachen und Flip-Flops bekleidet und mit Handtüchern bewaffnet in den Wald strömten. Ein Bad unter einem kühlen Wasserfall ist natürlich nicht zu verachten, aber nur deshalb in den Regenwald fahren und eine halbe Stunde wandern. Wir fanden diese Vorstellung irgendwie befremdlich da Puerto Rico ja auch so viele wunderbare Strände zu bieten hat. Aber alle anderen fanden es wohl normal.

Wir machten uns trotz der widrigen Umstände auf den Weg, denn wir waren ja gekommen, um den Regenwald und die „Big Trees“ zu sehen. Eingekeilt in einer Ausflugsgruppe weiblicher Teenager mit lauter Musikuntermalung und eifrigen Gegacker wurde der Hinweg wirklich zum ErlebnisL. Die Rücksichtlosigkeit der jungen Damen war wirklich unbeschreiblich und wenn ich mich schon aufrege, dann will das was heißen:-).

Am Wasserfall angekommen entschieden wir uns sofort gegen ein erfrischendes Bad. Wie die Sardinen tummelten sich Menschen in dem kleinen Wasserbecken. Das konnte doch nun wirklich keinen Spaß machen 🙁 So machten wir uns direkt auf den Rückweg und waren damit unser Teenie-Gruppe los. So konnten wir den Rückweg durch den wunderschönen Wald wenigstens genießen ganz ohne musikalische Untermalung. Mein Ehemann war so angefressen von dem ganzen Zirkus, dass es den Weg im Stechschritt zurückgelegt hat, um sich irgendwie abzureagieren. War bestimmt auch ganz gut so 🙂

Mit dem Mietwagen folgten wir der Landstraße noch tiefer in den Regenwald hinein. Hier war es deutlich einsamer und ruhiger, da keine weiteren Bademöglichkeiten mehr geboten wurden :-). Wir genossen die Natur und die beeindruckende Aussicht bis hinunter an Meer. Kurz vor dem Ende der Nationalparköffnungszeiten machten wir uns auf den Heimweg. Wie geplant hielten wir in der Nähe von Farajado bei einem riesigen Supermarkt an. Nach der Zeit in der Karibik war uns das Angebot auf St. Thomas schon gewaltig vorgekommen, aber was uns hier geboten wurde, übertraf unsere wildesten Phantasien :-). Da die Preise erfreulich niedriger waren, nutzen wir die Gelegenheit, unsere Vorräte wieder gut aufzustocken. In der Dominicanischen Republik, in Kuba und auf den Bahamas würde das Einkaufen bestimmt nicht mehr so einfach und kostengünstig möglich sein.

Der Kofferraum unseres Mietwagens war ein wahres Raumwunder und irgendwann waren auch alle Einkäufe darin verstaut. Einkaufen mit dem Auto ist wirklich eine tolle Sache 🙂 In der Marina standen mehrere Transportwagen bereit, mit denen wir die Sachen problemlos zum Schiff bringen konnten. An Bord mussten wir das ganze Zeug dann nur noch verstauen. Nach dem gelungenen Tag saßen wir noch bei einer Flasche Wein zusammen und diskutierten unsere Pläne für die nächsten Tage. Morgen planten wir erst gegen Mittag in Richtung Ponce aufzubrechen. Bis dahin wollten wir die vorhandenen Annehmlichkeiten der Marina noch nutzen.

pure luxury

Directly after breakfast we made our SY CESARINA rid of the Mooring and set course to Palmas del Mar. Here we wanted to spend a few nights in the Marina and explore by car inland.

The marinas in the east of Puerto Rico are all quite expensive :-(. We had opted for Palma del Mar, since even the email traffic had gone so friendly and pleasant. The depth of the dock in the marina was indeed for our ship to the lower limit, but had assured, it would already fit would. When we arrived at the Marina entrance in the early afternoon, piloted to us with precise instructions also very cautious in our Box, where we (naturally without grounding) lay securely moored by means of two cute little later employee. In addition to two large motor boats on the high ridges our Beautiful looked pretty tiny. The VIA moored at another dock shortly before us.

The marina is located in a huge resort with golf courses, Riding stable and everything you can imagine so. Already during the registration to our positive image confirmed. The lady behind the counter was very friendly. For all tips, they gave us personally or on the way, We received so many information brochures, that evening was first announced an extensive study :-). Zwei Gebäude mit Duschen und Toiletten befanden sich am Ende der Stege 🙂 und um den Luxus zu vervollständigen gehörte auch ein Pool zur Marina, with a direct view of the open sea.

So we spent the rest of the afternoon together with the VIA crew in the pool. Dietmar and Vincent refined their technique in mutual submersion :-). After such a long sailing day both were probably not particularly busy. The rest did take it easy. The view was really nice overwhelm. Countless pelicans circled over the water. Refreshed we went after a warm shower shortly aboard for dinner. In the early dawn we moved off together, to explore the resort. In the immediate vicinity was the center with restaurants, Shops and a small supermarket. So we entered for sundowners and enjoyed again the significantly lower prices in connection with the typical American (friendly and fast) Service. Before we went back on board, we buy in the supermarket still a family pack ice, die wir gemeinsam auf der CESARINA um die Wette löffelten 🙂

A beach in a class

The small island of Culebra should have one of the most beautiful beaches in the world according to Internet: die Baia Flamenco. Because we wanted to have definitely seen, before we would sail on the main island of Puerto Rico. So we got together with the SY VIA in our dinghy quite early on the way to the sandy beach in our anchorage. There we carried the dinghy ashore and joined together firmly to a tree. Not that we had to swim back to our trip to the boats.

The Bahia Flamenco was only a short walk away and easy to reach. So many roads did not exist on the small island yes. Before we reached the actual beach, we passed a large parking, Changing facilities and miscellaneous items, offering the food and drinks. Das war schon eindeutig amerikanisch hier 🙂

The beach itself met all our expectations. Wide, with white, fine sand and turquoise water, he invited us to a long bath. But first we took a walk and shot extensively Photos. It was still pretty empty here. For part ran into big waves into the bay, which offered an impressive image. At the end of the beach was an old and now brightly painted tanks, the left over from the time, when the island was used by the US as a military training area.

Then finally Baden hip. After the short walk over a small hill, only one was grateful at the temperatures for each refreshment. Refreshed and cooled, we walked a bit along the beach. There were no 5-star hotel facilities, but only a very lovingly decorated guesthouse. Then you could spend well determined a few days and enjoy life.

Before returning to the boat we have strengthened ourselves at the food stalls. Here various snacks were offered, many of them typical Puerto Rican and at fair prices. The practicality of the seller made but rather something to be desired. But in the heat all goes precisely to cozy and all waited patiently, to again another delicacy was cooked. So around it's also much better, as if the food would burn for hours in the sun to herself.

Slowly, the state had already filled with day trippers from Puerto Rico and we were looking forward, that we were before them as :-). So we moved back towards Ankerbucht thence. Our dinghy waited under the tree for us and soon we were back on our boats, who have been waiting in "our" anchorage on us. Since you can not get enough cooling at temperatures, We snorkeled in the afternoon again extensively on the beautiful underwater world with its many coral and Riffbewohnen.

We spent the evening together on the SY VIA with a glass of wine and enjoyed the peace and the beauty of nature. The sea was smooth as glass and a light breeze brought us cool and comfortable temperatures. Tomorrow morning we would leave for Puerto Rico and much return this little paradise too early back.

An unexpected paradise

Wenn über das Segeln in der Karibik gesprochen wird, dann man meistens von den kleinen Antillen oder den Virgin Islands, aber eher selten über Puerto Rico. Nachdem wir drei Tage auf der Insel Culebra, einer der spanischen Jungferninseln, die zu Puerto Rico gehören, verbracht haben, können wir gar nicht verstehen warum.

Am Sonntag machten wir uns wie so oft gegen zehn Uhr auf den Weg. Die Formalitäten hatten wir schon am Freitagnachmittag erledigt. Diesmal hatten wir nur eine Zollerklärung im Gepäck, denn wir würden ja die USA nicht verlassen. Irgendwie war ich diesmal etwas unruhig. Man hatte uns gesagt, dass wir vorher beim Zoll in Puerto Rico anrufen müssen. Am besten am Samstag, aber das hatten wir versäumt. Also wollten wir jetzt versuchen, alles direkt vor Ort zu regeln und uns die Kosten für ein Auslandsgespräch zu sparen.

Das Wetter auf der Überfahrt war noch sehr wechselhaft. Mehrere große Gewitterwolken kamen von hinten an uns vorbei, aber irgendwie verschonte uns der Regen. Am frühen Nachmittag fuhren wir unter Motor durch eine längere, aber gut betonnte Passage in die große Ankerbucht von Culebra und ließen den Anker unweit vom Dinghi-Dock fallen. Nach einem leckeren Kaffee wollten wir dann an Land fahren.

Aber als ich die Maschine stoppen wollte, tat sich gar nichts. Ausdauernd und energiegeladen brummte er weiter vor sich hin. Auch Dietmar konnte ihn auf dem üblichen Weg nicht zum Schweigen bringen. Der Stopp-Knopf stellte sich tot 🙁 Also verschwand Dietmar im Motorraum, auf der Suche nach den Notaus-Knopf, der sich an jedem Motor befinden sollte. Auf den ersten Blick war nichts zu entdecken 🙁 So zogen wir gemeinsam die Bedienungsanleitung zu Rate. Die war aber auch nicht wirklich hilfreich. Gut eine Stunde brauchte Dietmar, bis er dem übermotivierten Gesellen den Diesel abgedreht hatte. Dann hatte er aber das Problem so weit im Griff, dass wir uns vor dem nächsten Motorstart keine großen Sorgen mehr machen mussten. Der Magnetschalter hatte den Dienst quittiert und muss jetzt eben manuell bedient werden. Jedenfalls werden die Maschine wieder stoppen können wenn der Schalter sich nicht wieder reparieren lassen würde.:-)

So starteten wir mit der VIA den geplanten Landausflug mit etwas Verspätung. Anlanden konnte man sehr gut im Dinghi-Dock-Restaurant, viel besser als am Stadt-Dock. Die Männer wollten auch gar nicht weiter mit in die Stadt und fühlten sich dort sehr gut aufgehoben. Katrin und ich machten uns also mit den Papieren alleine auf den Weg. Vielleich würden wir ja ein Zoll-Büro in der Nähe des Fähranlegers finden. Die kleine Stadt war eine interessante Mischung aus Karibik und USA. Zuerst fielen uns natürlich die großen und zum Teil chromglänzenden Autos ins Auge. Viele kleine Restaurants und Geschäfte prägten das Stadtzentrum. Am Fähranleger erhielten wir die Auskunft, dass wir uns telefonisch bei den Customs (Zoll) melden sollten. Irgendwie war diese Telefon-Geschichte wohl doch nicht abzuwenden. Da mussten wir wohl in den sauren Apfel beißen. Ich hatte mir vorgestellt, dass eine Meldung mit Schiffsnamen und Crew bei der Behörde vorab ausreichend sein würde und war nach einer Viertelstunde doch etwas genervt, als ich unsere kompletten Pass- und Schiffsdaten am Telefon buchstabiert hatte. Das war das moderne Amerika????? Das war schon sehr überraschend für uns. Katrin entschied sich, nicht ihr gesamtes Handyguthaben in die Anmeldung zu investieren und es morgen noch einmal persönlich bei der Behörde zu versuchen 🙂

Morgen mussten wir zusammen sowieso nochmal losziehen, denn die Prozedur war noch nicht beendet. Jetzt hatten wir uns unseren Sundowner aber redlich verdient. Die Anweisung des Zollbeamten, bis morgen nicht an Land zu gehen, ignorierten wir entspannt. Dafür war es ja eh schon zu spät.

Am nächsten Morgen trafen wir uns wieder am Dinghi-Dock, um den offiziellen Teil der Einreise endlich hinter uns zu bringen. Diesmal war auch die SY FELUKA mit dabei, die gestern kurz von auf Culebra angekommen war. Nach einem Anruf beim Zoll in Culebra wurden wir zum Flughafen zitiert. Dort gab es ein Zollbüro. Der Weg war nicht weit und wir legten in zu Fuß zurück. Die erste Frage, die uns der Beamten nach unserem Eintreten stellte, was: „Haben Sie sich telefonisch schon in San Juan angemeldet???“ Vor dem Telefon gab es wohl kein Entrinnen :-). Da waren wir aber fein raus, da wir das Drama schon gestern hinter uns gebracht hatten:-). So ging es dann zügig mit dem Papierkrieg voran. Eine halbe Stunde später nahmen wir von dem Beamten unser „Cruising-Permit“ entgegen. Damit würden wir während des nächsten Jahres in der USA reisen dürfen 🙂 Der Puertoricaner, der wohl ursprünglich von Festland auf die kleine Insel versetzt worden war, war entspannt und zu Scherzen aufgelegt. Trotzdem wollten wir ihm Donald Trump, den er uns so herzlich anbot, um ihn mit nach Deutschland zu nehmen, doch lieber nicht abnehmen 🙂 Mit dem müssen sich die Amerikaner besser selber rumschlagen, wir haben da unsere eigenen Baustellen.

Auch die SY VIA und SY FELEKA hatten dann irgendwann die nötigen Papiere in der Hand und wir machten uns auf den Rückweg zum Dinghi-Dock. Das Wetter war immer noch nicht wirklich karibisch. Ein weiterer Regenguss zwang uns zu einer Pause in einem kleinen Baumarkt. Schon in diesem winzigen Laden konnte man sehen, dass wir in Amerika waren 🙂 Hier war einfach deutlich mehr zu bekommen, als auf den Insel davor. Den nächsten Regenguss ließen wir im Dinghi-Doch über uns ergehen, während wir noch einen leckeren Fruit Punsch tranken.

Für den restlichen Tag verlegten wir unsere Boote an die Westküste in eine wunderschöne Bucht, die wir ganz für uns alleine hatten. Zwei Korallenriffe luden zum Schnorcheln ein und das Wetter hatte endlich ein Einsehen mit uns. Den Sonnenuntergang genossen wir zusammen mit der VIA-Crew mit einer kühlen Flasche Weißwein. Morgen würden wir einen Ausflug an einen der schönsten Strande der Welt machen 🙂 Was wollte man mehr.

Karibisches Mistwetter

From Tuesday there were five days of bad weather forecast. We had thought about it, this time protected and safe from Charlotte Amalie, capital of St. Thomas to spend. The anchorage has a fairly narrow entrance and is otherwise very well protected.

So we set off early on Monday morning, because we wanted to meet FIRST STEP there, before she left for Puerto Rico. As is often the case among long-distance sailors, We had exchanged a few films and the hard drive still had to be returned to its owner. So at half past ten we were already looking for an anchorage in the huge anchor field. As is often the case, we decided to go for it, to stay a little further out. Emily Morgan was lying next to us, a ship, which we already know from the ARC. Unfortunately, no one was to be seen on board. Mit dem Dinghi ging es dann rüber zur FIRST STEP. Die drei hatten noch Zeit für einen kleinen Plausch, bevor sie sich auf dem Weg machten und es gab auch noch einen zweiten leckeren Kaffee 🙂

Am Nachmittag kam dann der erste Teil des schlechten Wetters in Form von Regen über die Bucht. Erst gegen fünf Uhr hatte sich das Wetter wieder so weit beruhigt, dass wir einen Landgang wagen konnten. So tuckerten wir mit dem Dinghi in Richtung der Marina und versuchten, an dem völlig überfüllten Dinghi-Steg noch ein Plätzchen zu ergattern. Wie so oft endete die erste Erkundungstour im Supermarkt 🙂 Man muss halt Prioritäten setzen. Nicht dass wir in der weiten Welt „spontan“ verhungern müssen. But this was also so close, right in front of the marina gate, that there would have been no way around it anyway. Here, too, the shopping options were American-style. So it took a while, until we had all our wishes fulfilled and stored in our shopping cart. Because it was getting heavier and heavier, We parked it near the cash register, and picked up the last forgotten things from the shelves. But at some point he simply disappeared - he was gone, our shopping cart! Actually, he was really easy to recognize, because two large pineapples had found space in the child seat and made it unique. A little annoyed, we started looking and had to admit it after ten minutes, dass die Verwechslung der Einkaufswägen so weit gegangen war, dass jemand mit unseren Einkäufen an die Kasse gegangen und mit dem gesamten Inhalt unseres Wagen nach Hause verschwunden war. Das gibt es doch gar nicht 🙁 Jetzt mussten wir wieder von vorne anfangen. Sicherheitshalber ließen wir unseren neuen Einkaufswagen nicht mehr aus den Augen und wir schafften es trotz der Verzögerung gerade noch vor dem nächsten Regenguss zurück auf der CESARINA zu sein. Das war wirklich kein Wetter, das zu Ausflügen oder anderen Unternehmungen motivierte.

Am Dienstag kam dann auch noch der versprochene Wind dazu und wir vertrödelten den Tag unter Deck. Irgendwie taten uns die Kreuzfahrer fast leid, who could only spend one day on the island and then had such bad weather. The same thing happened with the visit to the VIA. The three had by far the days with the worst weather. But you shouldn't let that stop you. And so we were very motivated again when the VIA, which had anchored off Charlotte Amalie around midday, invited to the shore excursion. The first attempt literally fell through and so we drank our afternoon coffee separately on board our own ships. But we'll take advantage of the next big break in the rain, to take our dinghies to the town dock and explore the city center. Charlotte Amalie lives from and with the Crusaders. Die Innenstadt ist gepflegt und unzählige Geschäfte für die verschiedensten Luxusgüter sind in kleinen Passagen und netten Malls untergebracht. Wenn der letzte Kreuzfahrer den Hafen verlässt, schließen die Geschäfte 🙂 Das mussten wir leider feststellen. So machen wir einen kurzen Spaziergang, die „99 Steps“ hinauf auf einen Aussichtspunkte neben Blackwood Chalets (auch schon geschlossen) bevor wir im Green House lecker zu Abend aßen.

So vertrödelten wir die Schlechtwettertage und verbrachten viel Zeit an Bord. Nebenbei kümmerten wir uns um Dinge wie Wäsche waschen, weitere Einkäufe, einen sehr enttäuschenden Besuch beim Yachtausrüster und viele andere Dinge, die es auf einem Boot so zu erledigen gibt. We also tried to fill up our gas bottle, unfortunately unsuccessful. Unfortunately, further explorations on land were not successful. Because when finally there was no cruise ship at the pier, we decided, wanting to visit the butterfly garden. But it had the following opening times: Ship Day 8:30 -16:00 Clock – great, only open to the cruisers. A dinghi exploration tour to Hassel Island also failed, because everywhere on the bank either large stones or private jetties made it impossible to land. Nevertheless, it was a nice few days with the VIA. We cooked together, learned a new card game from Vincent and also drank one or two sundowners together. That's how it was decided, that our path would lead us together to Puerto Rico. It should finally start on Sunday.