Monthly Archives: May 2016

1000 Variants of Turquoise

In Waderrick Wells Cay fanden wir einen tollen Platz an der äußersten Mooring und besuchten den Exumas Land and Sea Park.

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Wir wanderten durch die Mangroven und erkundeten die Insel.

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Vorbei an verschiedenen Lagunen kamen wir an die andere Seite der Insel und wanderten weiter bis zum BooBoo Beach. Vom BooBoo Hill hat man eine schöne Aussicht über die gesamte Ankerbucht. Viele Jachten haben hier auf einem Stück Treibholz ihren Bootsnamen hinterlassen. Ganz oben auf fanden wir die Nachricht von Franks Katamaran Cayluna 🙂

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Dann ging es weiter nach Stanley Cay , der Insel der schwimmenden Schweine. Diese hatte bei uns Mädels ganz oben auf der Wunschliste gestanden 🙂

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So oft hatten wir gehört, dass die Boester ganz besonders niedlich sein sollen 🙂 Naja, niedlich waren sie definitiv nicht, fast schon etwas furchteinflößend. Da nahm Melissa lieber Reißaus 🙂 So eine ausgewachsene Sau ist ja schon beeindruckend und wenn sie dann auch noch Hunger hat…..

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Der Rest der Insel war aber auch nicht zu verachten. Sogar zwei Supermärkte gab es dort. So kauften wir noch eine paar frische Sachen für den Rückweg nach Nassau ein und tranken in der Marina zur Belohnung einen leckeren Cocktail. Der hatte es echt in sich und so endete der Abend schon recht früh, aber eindeutig feucht-fröhlich.

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Auf dem Rückweg besuchten wir noch die Insel Shroud Cay, die für ihre Mangrovenwälder und Flussläufe bekannt ist. With the dinghy we were there quite a long road through the flat and curved channels to the other side of the island.

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Just two weeks we had this wonderful nature, enjoy the incredibly clear water and the relaxing tranquility. Far away from civilization we spent the nights under a starry sky, one gets hardly seen in Europe so. But then we went back to Nassau and the “normal” Daily life had again. After an extensive shopping tour Melissa had to pack their bags and we prepared ourselves for our trip to Maine at the northern US East Coast.

Die Exumas – Pure nature

Am nächsten Tag segelten wir bei optimalen Bedingungen über die Bahamas Banks und erreichten am späten Nachmittag unser erstes Ziel in den Exumas: Allan Caydie Insel der vom Aussterben bedrohten Rock Iguana, einer Leguanart.

Aber bevor wir den ersten Leguan zu Gesicht bekamen, hatten wir anderen Besuch:

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Da wir an Bord noch zwei Pakete abgelaufener Tuk-Kekse gefunden hatten, die schon sehr trocken schmeckten, hatte Dietmar die Möglichkeit, sich bei den fliegenden Gesellen ganz besonders beliebt zu machen. Fast 30 Stück umkreisten unsere CESARINA. Es war wirklich schwierig, sie wieder los zu werden 🙂

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So verbrachten wir eine Nacht vor der traumhaften Kulisse, bevor es am nächsten Morgen an Land ging. Mit einigen überreifen Bananen bewaffnet, ließ das erste neugierige Tier nicht lange auf sich warten.

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Aber auch die Rock Iguana ließen nicht lange auf sich warten. Sie lagen am Strand in der Sonne auf der faulen Haut :-). Fehlten nur noch die Liegestühle und die Sonnenschirme 🙂

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Überall wimmelte es von Tieren und wir konnten lustige Szenen beobachten:

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Am Nachmittag fuhren wir weiter nach Highborne Cay. Wegen unseres Tiefgangs mussten wir einen riesigen Bogen fahren. So wurden aus drei Meilen ganze elf 🙂 Im sicheren Abstand gingen wir vor der Marina vor Anker und tuckerten mit dem Dinghi an Land.

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Dort wurden wir Zeugen einer ganz besonderen Fisch-Fütterung. Mindestens zwanzig Ammenhaie warteten schon vor dem Platz, where anglers usually clean and gut their fish.

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Our CESARINA was very idyllic in front of the setting sun, when we came back from our island exploration tour. So another wonderful and relaxing day came to an end.

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prohibited Fair

Today it finally started: we sail to the Exumas. For the first day we only planned a very short hit on the west side of New Proidence. That was an optimal starting point for us, the next day over the benches to our first destination in the Exumas, to reach the island of Allan Key.

So we had a quiet breakfast before Melissa's first day at sea and anchored in the late morning. Three hours later we found a nice anchorage in West Bay without any problems. Strange buildings could be made out on land. Our curiosity was piqued, but only after an early dinner did we set off on a discovery tour in the dinghy.

The closer we got, the more mysterious the picture became, what was offered to us. Maya-Paste, bunte Figuren und merkwürdige Geräusche. Aber ein menschliches Lebenszeichen konnten wir nicht entdecken. Der Strand war geharkt und völlig unberührt. Nirgendwo war ein Hinweisschild zu sehen, dass das Betreten verboten war.

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Dietmar war weiterhin skeptisch, aber wir Mädels waren uns einig: das Gelände musste erkundet werden.

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Teile der Anlage waren in einem ganz hervorragendem Zustand, aber ein großer Teil schien abgebrannt zu sein. Darum machten wir sicherheitshalber einen großen Bogen. Irgendwann kamen wir auch den komischen Geräuschen auf die Spur. Mehrere Pfaue lebten auf der Anlage und machten ganz schön Radau 🙂 Wenn man sie nicht kommen sah, konnten sie einen schon fast zu Tode erschrecken.

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Während wir Mädels auf unserer Erkundungstour schnell die Zeit vergaßen, war Dietmar die ganze Unternehmung nicht geheuer. So wartete er am Dinghi sehnsüchtig auf unsere Rückkehr, um der Insel endlich den Rücken kehren zu können.

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Im Nachhinein betrachtet lag Dietmar mit seiner Einschätzung gar nicht so verkehrt. Wir waren in Nygard Cay gewesen, einer Luxusanlage, die dem kanadischen Mode-Milliardär Peter Nygard gehört. Beautiful, dass niemand Zuhause war. Die hätten uns bestimmt nicht zum Abendessen eingeladen 🙂 Aber spannend war es doch 🙂

The Atlantis in Nassau – pure luxury

We reserved almost a whole day to explore the luxury resort Atlanis, that has been in our field of vision all along in Nassau. So after breakfast the four of us set off again and took the dinghy to the Atlanis Marina, which is located directly at the main building of the hotel.

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We were very impressed by the hotel from the outside. A kind of village with restaurants and shops was laid out around the marina. We walked purposefully to the hotel, some of which is also open to the public. The first thing we came across was the casino. Of course there wasn't much going on at eleven o'clock in the morning, but the premises were huge. A lot of money definitely changes hands here every evening.

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Zwischen verschiedenen Luxus-Boutiquen waren immer wieder Platze zum Verweilen eingerichtet. Dieser ägyptische Thron war natürlich eine angemessene Sitzgelegenheit für Melissa und mich und so riesig, dass wir auch zusammen drauf passten 🙂

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Unauffällig schummelten wir uns an einem Wachmann vorbei, der grade in ein Gespräch vertieft war und kamen in den Teil des Hotels, der eher den Gästen vorbehalten war.

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Ziel unseres Ausfluges war das bekannte Aquarium im Atlantis, das sich hier direkt ans Untergeschoss anschließt. Der Eintrittspreis ist mit 45 $ pro Person aber mehr als akzeptabel. So machten wir uns auf die Suche nach dem Hintereingang und waren erfolgreich 🙂

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Hier konnte man schon Zeit verbringen. Drinnen wir draußen waren tolle Fische in liebevoll gestalteten Becken zu beobachten. Im Meer gefallen sie mir natürlich besser :-), Aber da nicht jeder Tauchen kann und will, ist das schon eine Alternative.

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Hinter den Hotelgebäuden lag der Privatstrand des Hotels an einer Lagune. Auch sehr hübsch, aber das haben wir schon viel besser gehabt 🙂 So machten wir uns am frühen Nachmittag wieder zurück auf den Weg zu unseren Schiffen.

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Frank erwartete Besuch. Wulf aus Kiel kam zur Unterstützung, um die SY CAYLUNA wieder nach Florida zu bringen. Heute Mittag war er gelandet und zuerst ging es zum Einkaufen. Den Abend verbrachten wir dann bei leckerer Pizza zu fünft zusammen auf der SY CAYLUNA. Morgen würden wir dann getrennter Wege gehen 🙁

Finally in Nassau

At noon the next day, after a pleasant night of sailing, we reached the capital of the island of New Providence as planned – Nassau. Our route took us past the cruise ship terminal, which can accommodate up to five of the huge cruise ships. We found a relatively quiet spot in front of the Bay Street Marina with a direct view of the impressive Atlantis Hotel complex on Paradise Island.

A little later in the afternoon Frank moored the SY CAYLUNA right next to us.

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We quickly set off. After a good year and a half of going our separate ways, there was of course a lot to talk about. We went ashore together for the first time in the late afternoon. Frank hatte schon fast ein Jahr Bahamas Erfahrung und konnten uns schnell zu einer günstigen Internetkarte verhelfen. Nach einem kurzen Bummel durch die Stadt stärkten wir uns imLukka Kairi”, einem wirklich guten Restaurant in Nassau. Falls Ihr hier also mal vorbei kommt, können wir das wirklich empfehlen 🙂

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Gemeinsam planten wir eine Kurzausflug für die nächsten Tage, denn das Badevergnügen direkt vor Nassaus kommerziellen Hafen war nicht besonders einladend. So wollten wir die nächsten Tage in der nächsten Bucht hinter Discovery Island verbringen. So gingen wir Anker auf und machten uns auf den Weg. Heute lag das weltgrößte aller Kreuzfahrtschiffe der Welt am Pier, die Oasis of the Seas.

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362 Meter lang und 61 Meter breit bietet dieser riesige Koloss Platz für 5400 Passagiere. Und die waren heute alle in Nassau unterwegs 🙂 Gut, dass wir uns entschieden hatten, das Wochenende an einem ruhigeren Plätzchen zu verbringen.

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Die Cesarina wirkte daneben eher wie eine Spielzeug.

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In sicherer Entfernung zu diesem beeindruckenden Hotel gingen wir vor Anker. Das Wasser war glasklar und man konnte jedes Glied der Ankerkette auf dem sandigen Grund sehen.

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Hier konnte man es aushalten und wir verbrachten den Tag mit schwimmen, quatschen und faulenzen. Frank bekochte uns ganz hervorragend und besonders ich genoss es auch einmal bekocht zu werden 🙂 Mehr zufällig kontrollierte ich nochmal die Flugzeiten, which our visitor Melissa had sent to me for your arrival. While I had to realize, that I had messed up the scheduling a bit, because the good one would land in Nassau the next evening and not the day after tomorrow as I had thought. Good, that I looked again. That would have been a great surprise.

So the next day we went back to Nassau at lunchtime. Together we got the CESARINA ready for visitors, for normally the cabin in the foredeck is occupied by our sails and other things, that we cannot accommodate elsewhere. Space had to be created first. But when we finished, The result was impressive. Around seven we drove ashore with Frank and made ourselves comfortable in the harbor restaurant. Die Wartezeit bis zu Melissas Ankunft vertrieben wir uns mit einem leckeren Abendessen. Gegen neun Uhr hatte es Melissa dann auch bis zur Marina geschafft 🙂 Von der Reise und den umgewohnten Temperaturen war sie doch ziemlich mitgenommen, aber zu einem kühlen Bier konnten wir sie noch überzeugen, bevor wie mit dem Dinghi zur CESARINA fuhren. Nach einer kurzen Einweisung in die lebensnotwenigen Dinge an Bord eines Segelschiffs konnte sie dann endlich in ihre Koje fallen.

Den nächsten Tag gingen wir dann ausgiebig Shoppen. Morgens ging es zuerst in den Supermarkt, um uns für die nächsten zwei Wochen mit Lebensmitteln einzudecken. Am Nachmittag zogen wir Mädels dann alleine los, um Nassau unsicher zu machen. Die Innenstadt war ja auf Kreuzfahrer spezialisiert und ließ nur wenige Einkaufswünsche offen 🙂

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Am Abend trafen wir dann Frank und Dietmar am Arawak Cay. Hier kann man gut und günstig essen und wir gönnten uns die beliebten Cronch Fritters, die leckeren Muschel-Kroketten, die ein Nationalgericht auf den Bahamas sind. Bequem ging es zu viert mit dem Dinghi zurück. Das war bei der Hitze einfach viel bequemer als Laufen.

Short stop in Freeport

The night was calm and the morning began with bright sunshine. Several dolphins played around our boat. Even before eight o'clock we went to anchor and set off on the way to Freeport on Grand Bahama. The wind today was not one of the party and so rang most of the day, the motor. Thus we were glad, when we received permission from Freeport Harbour Controll shortly before six o'clock, to be allowed to enter the harbor. That was after a long time of the first industrial port, we were headed, and in addition to the huge freighters and cruise ships we kammen we have already quite tiny. In a branch of the huge harbor location, we found the then fire Ford shipyard. Zu dem riesigen Werftgelände an Land gehörte leider nur eine recht überschaubare Anzahl von Stegen in einem recht zweifelhaften Zustand 🙂 Aber letztendlich schickte uns ein Mitarbeiter der Werft doch noch an ein ordentliches Plätzchen. Der freundliche Mann kümmerte sich auch gleich darum, dass sich Zoll und Immigration zu uns auf den Weg machten und übergab uns einen Stapel Papier, der für die Einreise bitte ausgefüllt werden sollte 🙁 Ich liebe Bürokratie. Obwohl ich direkt mit dem Ausfüllen begann, war der Zollbeamte schneller bei uns an Bord als ich den Papierkrieg beendet hatte. Aber er wartete geduldig, stempelte uns Pässe und irgendwann hielten wir unser Cruising Permit für die nächsten zwölf Monate für unschlagbare 150 $ in den Händen. Warum wir nur die Hälfe des normalen Preises bezahlen mussten, ist uns bis heute nicht klar 🙂 Aber wir haben uns natürlich nicht weiter beschwert.

Offiziell eingereist machten wir uns zum Abendeessen auf den Weg ins nächstgelegene Restaurant an Land. Nach Kuba war es ein wirklicher Kulturschock und sehr amerikanisch. Die Portionen waren riesig und die Qualität eher mäßig, aber selber kochen wäre einfach keine Alternative gewesen. Der Inhalt unseres Kühlschrankes war nach der langen Zeit in Kuba doch sehr übersichtlich :-).

The next morning we first took care of the new starter battery for the generator. The shipyard boss personally didn't miss it, to drive with us to a nearby shop, in which Dietmar quickly found what he was looking for. I was allowed to use the short time, to frantically replenish our supplies with fresh food in the neighboring supermarket. After the Cuban overview of offers, it was difficult to deal with all the variety. Good, that I just 10 had minutes to spare, otherwise the purchase would certainly have turned out pretty bad.

Back on the CEARINA, Dietmar immediately started installing the battery. Unfortunately, it was a full three millimeters longer than the box, in den sie hinein passen musste 🙁 So wurde es doch eine längere Aktion. Ich nutzte die Zeit, um die Wettervorhersage zu prüfen. So stand kurze Zeit später fest, dass ein längerer Zwischenstopp auf Grand Bahamas gestrichen war, denn nur heute und morgen würden wir noch Nordwind haben, um weiter nach Nassau auf New Providence zu segeln. Anfang nächster Woche erwarteten wir Besuch in Nassau, da wäre es schon nett, wenn wir ein paar Tage vorher da wären 🙂 Außerdem war ein alter Bekannter vor ein paar Tagen auf seinen in Nassau liegenden Katermaran zurückgekehrt. Frank und seine Cayluna hatten wir seit Ende November 2014 nicht mehr gesehen. Das Treffen wollten wir uns nicht entgehen lassen. So waren wir kurz nach Mittag wieder unterwegs.

Die Nacht in der wirklich wenig luxuriösen Marina war die teuerste unserer bisherigen Reise. Erstaunt musste ich beim Bezahlen feststellen, dass Freeport für das Befahren des kommerziellen Hafens 128 $ in Rechnung stellt. Good, dass wir beim Cruising Permit so viel gespart hatten 🙂

Cuban shipyard drama – 3. Akt – Happy End :-)

Unser letzter Tag in Kuba entschädigte uns ein bisschen für alle Probleme, die wir vorher gehabt hatten. Zwar waren wir nicht wie versprochen die erste Jacht, die an diesem Morgen in den Travellift kam, aber immerhin die zweite 🙂 Den Weg durch den Hafen zum Travellift meisterten wir ohne weitere Zwischenfälle und keine halbe Stunde später hing unsere CESARINA mal wieder im Kran. Dietmar gab den jungen Mechaniker noch eine Lehrstunde zum ThemaMaxProp-Propellereinstellen und als dann eine knape Stunde später wieder im Wasser war, ließ sich unsere CESARINA wieder wie gewohnt manövrieren. Das war ein wunderbares Gefühl :-). Ein letztes Mal mussten wir zurück auf die andere Hafenseite und machten am Zoll-Steg fest. Innerhalb von 30 Minuten waren wir ausklariert. Wahrscheinlich war man froh, uns endlich los zu sein :-). So brauchten wir auch gar nicht über die Liegeplatzgebühren der einen Woche langen Zwangspause zu diskutieren – dafür wollte uns niemand etwas berechnen 🙂

Also waren wir um halb zwei endlich auf den Weg. Unser nächstes Ziel waren die Bimini Islands, die zu den Bahamas gehören. Dort wollten wir einklarieren und dann weitere Inseln der Bahamas besuchen. Auch brauchten wir noch zeitnah eine Starterbatterie für unseren Generator, die wir auf Kuba auch nicht hatten auftreiben können. Die sollte in einer der zahlreichen Marinas dort zu bekommen sein 🙂

Die für diesen Schlag eher moderat angekündigten Bedingungen wurden schon in Laufe des Nachmittags eher sportlich. The strong Gulf Stream created an unpleasant and steep wave with the fresh northerly wind. After all, we were making very fast progress and were running close to the wind at between eight and ten knots all night long. That's how we managed it 180 Nautical miles easily in 26 Hours.

Although the prices at the marina in the Bahamas put us off because they were shockingly high, We wanted to treat ourselves to this special luxury for the first night. Once we arrived at North Bimini, all we had to do was motor in the fairway between the islands and moor in a marina. That was definitely our plan. Unfortunately it shouldn't work that way. Although the depth of the fairway is at least 15 foot was specified, we sat with ours 2,6 meters of draft (handsome 9 Foot) on the ground at the level of the second fairway buoy. At least it was just sand and after some back and forth we got free again, without the current pushing us against the buoy. So get out of here quickly:-( and no marina that night. We anchored at a safe distance on the north side of the island in front of the beach. After the tiring night we were motivated, Now I have to clear and clear the dinghy and get the battery, equal to zero. So we took our first swim in the crystal clear water and decided, to sail on to Grand Bahamas the next morning. According to the district guide, there was a marina there 30 feet of water depth. That should probably be enough for us. Dann würden wir halt einen Tag später einklarieren 🙂 Und da die Marina ein Teil einer großen Werft war, würden wir dort wohl auch eine Batterie für den Generator bekommen.

ZwischenspielDas Geheimnis der verschwundenen Schuhe

Als wir am Dienstagabend an unserem Liegeplatz in der Marina angekommen waren, bekamen unsere Flip-Flops wieder ihren angestammten Platz auf dem Ponton zugewiesen. Jetzt gab es keinen Grund mehr, sie mit an Deck zu nehmen 🙂 Am nächsten Morgen mussten wir dann aber feststellen, dass meine Schuhe nicht mehr an Ihrem Platz standen. Dietmars waren aber noch da. Ich schob das Verschwinden auf das Gewitter mit dem heftigen Wind bis zu 38 Node, das gestern Abend noch über den Hafen gezogen war. Anscheinend hatte es meine Schuhe einfach weggepustet. Warum Dietmars aber noch da waren, blieb weiterhin ein Rätsel.

Am nächsten Morgen, nach einer völlig windstillen Nacht, standen nur noch zwei rechte Schuhe am Ponton. Jetzt fühlten wir uns irgendwie doch ein bisschen veräppelt. Wer würde denn zwei linke Schuhe klauen???? Das machte doch wirklich keinen Sinn. Geduldig suchte ich einen Teil des Hafenbeckens nach den verschwundenen Schuhen ab. Auch hier war nichts zu sehen. Die verbliebenden linken Schuhe wanderten also in den Mülleimer und wir machten uns daran, in der Marina neue zu kaufen. Diese blieben aber nicht mehr am Steg, sondern sicherheitshalber an Bord.

Gestern Abend haben wir den dreisten Dieb dann erwischt 🙂 Einer der vier Hunde, die zur Zollstation gehören, scharwenzelte an unserem Ponton herum. Leider war diesmal nichts Fressbares für Ihn zu holen. Wir beobachteten ihn dabei, wie er unsere Festmacher erst ausgiebig beschnüffelte und sie danach in der Schnauze über den Ponton zerrte. Nachdem er uns bemerkt hatte, zog er unverrichteter Dinge wieder von dannen. Und den Vieren hatten wir immer unsere Essensreste vorbei gebracht. Schwer vorstellbar, dass sie Schuhe für Hundekuchen gehalten haben. Yummy! Was für eine undankbare Bande 🙂

Cuban shipyard drama - 2. Akt

Quite frustrated from yesterday, we waited for news from the shipyard early the next morning, when should we come to the travel lift. But it took until the afternoon, until a time slot finally became available for us.

Motivated, we got ready for the casting off maneuver. The harbor master helped us with the lines, so that we could safely move our ship, which was a bit difficult to maneuver at the moment, over to the travel lift. But we had barely solved the last spring, Everything no longer went according to plan. Instead of driving forward away from the dock, Our CESARINA drove backwards and was pulled closer and closer to the bridge by the wheel effect of the screw. I quickly jumped off the boat, to join forces with the harbor master to prevent a collision with the next power box. Dietmar tried to get on board, to get the boat in the right direction, but his efforts were in vain. Even when idling it kept going backwards. All attempts to engage forward gear, were in vain. The bow was already so far away from the pontoon because of the crosswind, that I neither the middle line, could still reach the bow line. Only a stern line was within reach. But we couldn't stop the boat as it was reversing. We tried from the pontoon, to keep the damage as low as possible and keep the boat off the dock. But even a slowly turning screw and 23 Tons of weight develop quite a bit of force. Das hässliche Geräusch des am Ponton entlangschrammenden seitlichen Hecks werde ich lange nicht vergessen. Auch konnten wir den Zusammenstoß mit dem nächsten Stromkasten nicht mehr verhindern. Good, dass es kubanische Qualitätsarbeit war und der Kasten sich mühelos von unserer CESARINA umlegen ließ 🙁 Etwas Glück im Unglück sollte man ja auch haben. Dietmar machte in der Zeit unseren Anker klar und ließ in herunter. Ich sprang hinten wieder an Bord und stoppte endlich die Maschine mit dem Stoppschalter. Endlich war Ruhe im Schiff. Wir lagen quer im Hafenbecken und weit genug für weitere Beschädigungen am Schiff vom Ponton entfernt. Mein Herz klopfte bis zum Hals. Das durfte wirklich nicht wahr sein. After a few minutes of silence, the panic subsided and we began to analyze the situation.

It showed, that our shift cable broke the first time we engaged reverse gear. So you could switch gears, wherever you wanted. Reverse gear was there and it stayed that way. Our CESARINA could only be stopped by switching off the engine.

The harbor master, who was also visibly shocked, organized a boat, that maneuvered us back to the jetty. There we were then able to assess the damage caused. On both sides of the rear, some very deep scratches and a dented exhaust pipe were visible from a distance. Our new wind control system was also bent during the campaign. If the wind control system hadn't protected the stern and rudder from the pontoon, things would have been much worse. That looked really bad and left me feeling helpless, Anger and sadness :-(. But as I said, it could have been much worse. Good, that our ship is so stable and strong.

The power box was quite easy to put back on its foundation. At least the harbor master was happy again. We will probably only be able to see the exact extent of the damage in the Tavel lift. This means, once we make it to the other side of the harbor. A long way to go until then, to find a suitable shift cable here in Cuba, turned out to be almost impossible the next day. So Dietmar had to come up with something. It took him two days to repair it, until we were able to successfully complete the first test drive. In the evening we had some Pina Colada with extra “Vitamin R” to compensate. ("R"=Ron). A week to be ticked off and forgotten in almost every way. Only one thing is certain. Chickens are more likely to hunt foxes in the future, before we ever end up in a Cuban shipyard again under normal circumstances. After the crash, not even the boss came to see us to check that everything was going well. No further comments are necessary.

Cuban shipyard drama – 1. Akt

In der Karibik ticken die Uhren anders und auf Kuba erst recht 🙂

Schon nach Dietmars Rückkehr in die Marina war klar, dass unser ursprünglicher Zeitplan wohl nicht eingehalten werden würde. Und als ich eine Woche später in der Marina ankam, waren nur 60% der alten Farbe komplett vom Rumpf entfernt worden. Am dem Montag, an wir eigentlich zurück ins Wasser wollten, griffen wir auch zum Spachtel und unterstützen die Jungs von der Werft beim-abkratzen der alten Farbschichten. Amazing, was man an einem Tag alles schaffen kann, wenn man tatsächlich arbeitet und nicht nur mit dem Werkzeug in der Sonne steht :-(. Auf der schon fertigen Seite gingen die Schleifarbeiten zum Glätten der Oberflächen aber gut voran. By Tuesday afternoon, miraculously, all of the paint had been removed and one side had already been completely sanded. So every day we got closer to our goal step by step and at some point it was clear, that our CESARINA on Tuesday, the 3. She should get back into her element in May. We were initially excited.

Now if everything worked out, we would only be a week late compared to our original plans. By now we were fed up with the expensive and boring marina life up here on the remote northern tip of Cuba. And we were actually already hanging in the travel lift at one o'clock. The areas, which were previously covered by the supports, were painted and then we finally went back into the water.

Finally she was swimming again and we were looking forward to a more pleasant life on board. We would spend another night in the marina, before we sail on to the Bahamas tomorrow morning – At last :-). Dietmar started the machine and put it in reverse, to slowly maneuver out of the box. Unfortunately, something completely unexpected happened: Our CESARINA drove forward???? You too, what was that????? We gave it a second try, which unfortunately produced the same result. And when the forward gear was engaged, she drove ……backward. She also hardly developed any thrust. Something had gone terribly wrong.

We also had the shaft bearing replaced at the shipyard, which unfortunately had more play than it should have. During this campaign the mechanics also had ours “Max-Prop”, the rotary wing propeller, have to dismantle. Although Dietmar had insured himself several times, whether one knows how to handle such a propeller, Something probably went wrong during reinstallation or rather when reassembling it. The shaft itself turned in the right direction, So our problem could only be the propeller. Now the big discussion began. A mechanic was called to help. His recommendation, simply turn the shift cables around, But Dietmar didn't get any enthusiasm at all. After some back and forth we went back into the lift and the CESARINA out of the water again. Of course, that didn't do our fresh anti-fouling paint any good. So now the “experts” started working on the propeller again and, surprisingly, something had really gone wrong. So everything was taken apart again and then put back together the other way around. Dietmar asked several times, whether all the settings are correct now. With a folding propeller you can adjust different angles of the blades (gradient), which are then fundamentally crucial for the thrust, that the propeller generates. Now that would all be wonderful, was the answer.

Back in the water we were able to report our first successes. We drove forward again in forward gear and backwards again in reverse gear. Otherwise we were still a long way from “wonderful”.. Unfortunately, the incline was set incorrectly and that meant another, short stay in the shipyard for the CESARINA . But not today, because it was already after six o'clock and nobody wanted to do it anymore. Least of all Dietmar, whose mood and lack of understanding of so much inability had reached its absolute lowest point. He would have been better off doing it himself!

So we maneuvered ourselves over to the jetty. Unfortunately, even this simple maneuver was without wind because the propeller was set completely wrong, which made revving the engine impossible, a real challenge and it took a while, until the CESARINA was finally properly moored. We had had enough for today. Our planned onward journey to the Bahamas was therefore cancelled, as we would now miss our weather window. Dietmar reinstalled the shift lever for the gas and gearbox, den der Mechaniker der Werft ausgebaut hatte. So herrschte dann wenigstens wieder Ordnung an Bord und wir konnten uns auf den morgigen Tag vorbereiten. Dietmar studierte intensiv die Installationsanleitung des Max-Prop, um die Arbeiten morgen selber übernehmen zu können. Den Werftmitarbeitern wollten wir lieber nicht mehr vertrauen. Ich warf noch einen Blick auf die Wettervorhersage. Der Wind würde ab Donnerstag auf Nord drehen und kam somit war leider genau von vorn. Daher würden wir Kuba wohl noch ein bisschen erhalten bleiben. Hafentage wider Willen konnte man das auch nennen. Doch das echte Desaster sollte erst noch folgen und alles bisher Gewesene in den Schatten stellen.