Monthly Archives: September 2016

Hier bekommt man wirklich Plattfüße

Ganz unamerikanisch ist Boston eine Stadt für Fußgänger, also ganz nach meinem Geschmack. Dietmars Geduld wurde ziemlich auf die Probe gestellt, denn ich kann stundenlang einfach durch die Gegend laufen, Fotos machen und die Stadt erkunden 🙂

Samstagfrüh standen wir aber vor einer anderen Aufgabe. Unsere Gasflasche war leer, obwohl wir diese erst vor zwei Tagen gewechselt hatten. Durch einen defekten Dichtring hatte sich die gesamte Flaschenfüllung buchstäblich in Luft aufgelöst. Nicht mal Wasser für den morgendlichen Kaffee hatten wir kochen können. Ohne Frühstück zogen wir mit dem Taxi los zu der einzigen und abenteuerlichsten Gas-Station von 1891, die wir je gesehen hatten. Die hätte auch gut in die Karibik gepasst 🙂 Neben den verschiedensten Gasflaschen wurden nämlich auch ein Rudel Straßenkatzen bestens versorgt 🙂 Aber schnell und recht günstig wurden unsere Flaschen wieder gefüllt und wir konnten zurück zur Marina fahren. Da die ganze Aktion doch gute zwei Stunden gedauert hatte, entschieden wir uns für ein Mittagessen in der Stadt. Quincy Market, die bekannte Markthalle mit den verschiedensten Futterständen liegt keine fünf Minuten entfernt.

An diesem sonnigen und warmen Samstag war in der Stadt die Hölle los. An den Stationen der Sightseeing-Busse hatten sich lange Schlangen gebildet. Nach der langen Zeit in Maine fühlten wir uns doch etwas überfahren 🙂 Schon die Auswahl eines Mittagessens aus den gefühlten 1000 Möglichkeiten dauerte länger als es bei unserem Hunger hatte dauern sollen 🙂 Nach dem Essen trödelten wir noch ein bisschen durch die Stadt und stießen zufällig auf den Wochenmarkt. Im Gegensatz zu den gesalzenen Preisen, die wir aus den meisten Supermärkten schon fast gewohnt waren, kostete hier alles einen Dollar: Eine Mango – ein Dollar, Drei Nektarinen – ein Dollar, Eine Wassermelone – ein Dollar…..Bald hatten wir unseren Wocheneinkauf erledigt und zogen uns zur Entspannung auf die CESARINA zurück. Here we had peace and quiet and could watch the hustle and bustle on the bank from a safe distance. It wasn't until late afternoon that we left our safe island again and explored the city center with no particular destination, drank coffee in one of the countless cafés and strolled through the shopping streets.

 

On Sunday, sightseeing on a grand scale was finally on the agenda. So we walked in bright sunshine past the Massachusetts State House with the great golden dome and the park “Boston Common” first to Beacon Hill, the old residential area of ​​Boston. With its beautifully maintained brick houses, every street was a sight to behold. We found out later, dass die Häuser hier so gut wie nie verkauft sondern überwiegend vererbt werden. Hier zu wohnen ist wohl ein echtes Privileg 🙂

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Nach einer kleinen Stärkung ging es weiter am Ufer des Charles Rivers entlang, vorbei an der Trinity Church bis nach Back Bay. Hier wollten wir zum Sky-Walk, einer Aussichtsplatzform in der 50. Etage des „Prudential Tower“. Schon seit einer Stunde hatte Dietmar weitere Umwege, die nicht direkt zum Sky-Walk führten deutlich untersagt 🙂 Anscheinend hing ihm auch der Magen in den Kniekehlen? Wie konnte das nur passieren? Wir waren doch kaum vier Stunden unterwegs seit der letzten Pause 🙂

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Nach der wunderbaren Aussicht über Boston konnte ein Supermarkt Abhilfe schaffen und frisch gestärkt ging es zu Fuß wieder zurück zur Marina.

Zurück auf der CESARINA gab es ein Festmahl mit restlichem Baguette, Laugenbrötchen und tollem italienischen und französischen Käse. So einfach sind wir glücklich zu machen 🙂

Am Montag wollte ich unbedingt den Freedom Trail laufen. Dieser Weg durch Boston führt an den wichtigsten historischen Stätten vorbei. Dietmars Bedarf an Spaziergängen war aber fürs erste gedeckt 🙂 Also zog ich alleine los.

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Boston Common, Massachusetts State House, South Church……bis zur USS Consitution – einem alten Kriegsschiff. Pünktlich um fünf Uhr war ich wieder zurück in der Marina, because we were invited to dinner. Across the river in Cambridge we spent a great evening with Elias and his wife Susan having an excellent dinner, wonderful wines and exciting conversations.

Big city hustle and bustle with starting difficulties

The mooring field, in which we had actually been lying quite well for the last few days, showed today through the other wind direction, which prevailed, that it was actually designed for shorter ships. Although we had already kept our mooring line as short as possible, The next mooring with its huge ball and the rusty hook on top was already knocking on our stern. It really didn't work that way and everything was hectically prepared for sailing. Wir wollten ja keine ernsthaften Kratzer im frischen Hochglanzlack riskieren 🙁

Wir segelten aus dem Gewirr kleiner Insel hinaus und freuten uns über einen angenehmen Segelwind, der uns auf einem „am Wind- Kurs“ genau Richtung Boston bringen würde. Die Zahl der Lobsterbojen nahm auch im Laufe des Tages deutlich ab und es war ein entspannter Segeltag. Nach Sonnenuntergang hatten wir das Gefühl, durch ein Lichtermeer zu segeln 🙂 Überall Fischerboote mit grellen Halogenscheinwerfern und alle natürlich ohne AIS. Unser Radarschirm sah aus als hätte er Masern 🙂 Da wurde heute Nacht aber wirklich viel Aufmerksamkeit gefordert und man konnte kein Nickerchen machen. Gegen zwei Uhr schlief der Wind ein und unsere Maschine musste wieder ran. Mit gut sechs Knoten Fahrt im Schiff kamen wir unserem Ziel schnell näher und würden im Laufe des Vormittags in Boston sein. Um halb vier übernahm Dietmar die letzte Wache und ich durfte auch noch eine Mütze Schlaf nehmen.

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In der aufgehenden Sonne lag Bostons Skyline schon deutlich sichtbar vor uns. Aber so einfach sollten wir unser Ziel nicht erreichen. „Hier brennt was, gibt mir mal mein Handy“, tönte Dietmars Stimme aus der Pantry. Totally perplexed, I did not question his instructions and brought the desired iPhone. Wouldn't a fire extinguisher have been more appropriate here?. "Machine off!!!! Right away!!!“At your command, captain, will be done immediately. Thick smoke billowed from the bilge, But thank God there was no fire to be seen. And now???? First of all, fresh air had to enter the ship and we quickly opened all the hatches. Dietmar identified the alternator as a troublemaker. It had been making strange noises for the past few hours, although we only had it installed as a new part at Hinckleys'. After a thorough check, Dietmar removed the alternator and when we were sure, that nothing really burned or simmered, starteten wir die Maschine wieder und setzten unseren Weg in Richtung Boston fort.

Was für ein Tag 🙁 Nachdem sich die erste Aufregung etwas gelegt hatte, schrieb Dietmar eine E-Mail an Hinckley und telefonierte mit unserer Versicherung. Die übernahmen gern eine ausführliche Beratung zur weiteren Vorgehensweise. Auch die Hinckley-Werft reagierte, zwar erst ziemlich spät, aber dafür mit gutem Service. Morgen Vormittag würde ein Techniker mit allem nötigen Equipment hier in Boston eintreffen und der Sache auf den Grund gehen. So you want it.

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Nachdem alles geregelt war, konnten wir uns wieder mit voller Konzentration unserem Ziel zuwenden. Durch die vielen vorgelagerten Inseln brauchten wir fast zwei Stunden bis wir die für uns reservierte Mooring vor der Waterboat Marina erreichten. Was für eine tolle Kulisse. Keine zweihundert Meter vom Boot entfernt lag Boston Downtown. Unser Anlegemanöver wurde von einer Freundin, die sich auf einer Rundreise in den USA befindet, in Fotos und einem Video festgehalten 🙂 Sie startete grade nebenan zu einer Whale Watching Tour.

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Jetzt war aber erstmal Frühstück angesagt und anschließend noch ein kurzes Nickerchen. Die Nacht war doch nicht besonders erholsam gewesen. Trotz der vielen Fähren, Wassertaxis und Ausflugsbooten erwies sich unser Liegeplatz als erstaunlich ruhig. Da haben wir schon deutlich schlechter geankert in den letzten Monaten. Am Nachmittag machten wir das Dinghi klar und checkten in der Marina ein. Der Preis für die Mooring betrug 55 € pro Nacht und war für die zentrale Lage wirklich unschlagbar preiswert. Für eine Nacht in der Marina hätten wir das Fünffache bezahlen müssen. Das wäre sicherlich ein teures Vergnügen geworden.

Den ganzen Nachmittag ließen wir uns ziellos durch die Innenstadt treiben. Was für eine tolle Stadt. Voll mit Wolkenkratzern und alten Gebäuden, Parks, Cafes, Restaurants und vielen Straßenkünstlern. Im Gegensatz zu vielen amerikanischen Städten kann man alles bequem zu Fuß erreichen 🙂 Das gefiel uns besonders gut!

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Der erste Abend in Boston war auch schon verplant. Ich wollte meine Freundin Anja zum Essen treffen und Dietmar war mit Elias verabredet, den wir über einen Freund aus Deutschland kennengelernt hatten. So we both spent very nice hours separately from each other, until we arrived back on the CESARINA shortly before midnight, rather exhausted.

After a short, but restful night we crawled out of bed the next day. The Hinckley technician had already called us at a quarter to seven and he was on board less than an hour later. All cables were checked together again and it was probably safe, that the alternator had really gone up in smoke yesterday. A short time later the new one was installed and a one-hour test run began. Shortly before noon everything was ready and Dietmar brought the Hinckley technician back to the marina. Now we really hope, dass alles gut funktioniert und wir keine weitere Hilfe des Hinckley-Teams mehr brauchen werden 🙂

Den Nachmittag verbrachten wir im New England Aquarium, das direkt an der Waterfront liegt. Ein tolles Erlebnis mit einem riesigen Meerwasserbecken, das sich über komplette drei Etagen erstreckt. Hier sahen wir viele „alte“ Bekannte unserer Tauchgänge in der Karibik. Am Nachmittag fand außerdem die Fütterung der Pinguine statt. Diese erfolgte unter genauer Listenführung durch die Mitarbeiter per Hand, damit niemand zu kurz kommt oder zu viele Fische bekommt.

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Da sich der angesagte Regen immer noch nicht blicken ließ bummelten wir noch in Hafennähe etwas durch die Stadt und genossen die Vorstellungen verschiedener Straßenkünstler, bevor wir uns aufs Boot zurückzogen.

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The last day in Maine

We still had one last day left in Maine and the weather was kind to us. The Maine Coastal Botanical Garden was nearby, which is really worth a visit.

To make up for the last two very lazy days, I set off on foot. Dietmar preferred it, to continue tinkering with the boat. There was still a “water problem” to solve and flowers weren’t his thing anyway.

Unfortunately the path to the garden was quite long and I was really happy, when I finally arrived. Beautiful, that there was a nice café there, that invited a short break. The park wasn't particularly crowded at the start of the offseason, but the bus parking spaces at the entrance gave some idea, dass es hier auch ganz anders und sehr lebhaft zugehen konnte 🙂

Heute war hier auf jeden Fall ein perfekter Platz, um den sonnigen Tag in einer tollen Umgebung zu genießen. Der Park erstreckte sich hinunter bis zur Küste. Gärten und Wald wechselten sich ab. Ich lasse einfach mal die Bilder für sich sprechen 🙂

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Für den Rückweg spendierte ich mir dann aber doch ein Taxi. Irgendwann ist sogar mein Bewegungsdrang gestillt 🙂 Dietmar hatte noch weitere Stellen am Boot zusätzlich abgedichtet und wartet jetzt auf Regen, um den Erfolg seiner Arbeit zu überprüfen 🙂 Da würde er sich aber noch ein bisschen gedulden müssen, denn für unseren Trip nach Boston war ruhiges und warmes Wetter angesagt. So machten wir das Boot schon mal segelfertig, damit wir morgen früh genug starten konnten. Passend zum herbstlichen Wetter gab es Grünkohl zum Abendessen – Was für ein Genuss 🙂 Auch wenn jedem Norddeutschen sicher die Haare zu Berge gestanden hätten, wenn er inhaltliche Details unserer amerikanischen Grünkohl-Variation erfahren hätte. Uns hat es jedenfalls prima geschmeckt 🙂

Fighting the bilge pump

Nach unserem langen Werftaufenthalt waren doch noch ein paar Dinge am Boot zu erledigen. Denn immer wenn man in einem funktionierenden System Dinge ändert oder hinzufügt, bleibt irgendwie auch immer etwas auf der Strecke 🙁 Unsere alte Bilgenpumpe war durch den Einbau einer zweiten und auch leistungsstärkeren Pumpe anscheinend so stark verärgert, dass sie einfach ihren Dienst quittierte. Trotz viel Getöse im Pumpengehäuse wurde das Wasser leider nicht mehr aus dem Schiff gepumpt. Auch unsere Abwasserpumpe im Bad pumpte das Abwasser vom Waschbecken statt nach draußen, auf einmal ärgerlicherweise in die Bilge.

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Da kam dem Chef der neblige und regnerische Tag grade recht und er verwandelte das gesamte Schiff in eine Großbaustelle. At around eleven I protested and demanded access to the kitchen. A rainy day without breakfast was almost tolerable. I had barely placed the fried eggs from the pan on the plates, The floorboards in the kitchen were removed again and Dietmar disappeared back into the bilge.

The sailors among you surely know the picture, that offers itself, when working in a ship. Because I could no longer support Dietmar in his work, I just tried to stay out of the way and retreated to a sheltered corner in the drawing room with a book. Most of the floorboards were open, There were tools and other needed things everywhere. Sogar meine kleine Sitzecke war im Laufe der Arbeiten im Weg, da ich auf einem wichtigen Werkzeugfach saß. Am besten hätte ich mich wohl in Luft aufgelöst.

Aber irgendwann ist so ein Bootsarbeitstag dann auch zu Ende 🙂 und alle Dinge verschwinden wieder an Ihren gewohnten Platz. Dietmar hatte die Ableitung der Bilgenpumpe mit einem neuen Schlauch wieder dazu gebracht, wie gewohnt ihre Aufgabe zu übernehmen und auch das Abwasser aus dem Bad wanderte wie früher nach draußen. So stand der Weiterfahrt nach Boston morgen nichts mehr im Weg 🙂

 

 

Finally on the road again

You always say yes, everything happens for a reason. The problems with the machine had delayed our departure yesterday, but also led to it, that we could join a nice group on the sailing yacht CAPISCE in the evening. Toni and Jane are originally from England and have been traveling for over six years. Da hatten Sie natürlich einige gute Tipps für uns. Sie würden auch in Kürze in Richtung Süden aufbrechen. Genau wie Peter und Mona, die erst in diesem Jahr mit ihrer Segeljacht EILEIN ihre Reise begonnen haben. Für die Beiden war das gestrige Verlegen an eine Mooring nicht so glimpflich abgelaufen, denn Sie hatten sich die Mooringleine in die Schraube gezogen und waren ohne Maschine letztendlich manövrierunfähig. Trotz geworfenen Ankers, der einfach nicht halten wollte, sind sie auf die Steine vor dem Ufer getrieben. Wir hatten von dem ganzen Drama gar nichts mitbekommen, da wir viel zu sehr mit uns und unserem Boot beschäftigt gewesen waren. Das tat uns natürlich außerordentlich leid 🙁 Aber da es sich bei der SY EILEEN um eine Hinckley-Yacht handelt und die für die Ewigkeit gebaut wurden, war der Schaden nicht allzu groß und die Beiden würden wohl schon am Wochenende die Verfolgung von uns in Richtung Süden aufnehmen 🙂

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Jetzt waren wir tatsächlich unterwegs. Unter Motor konnten wir bei fast spiegelglatter See entspannt Lobster-Bojen-Slalom fahren, bis wir endlich auf die offene See hinauskamen. Hier empfing uns eine leichte und angenehme Brise und unter Segeln liefen wir unserem Ziel entgegen. Obwohl es an Land noch sehr angenehm warm war, waren die Temperaturen auf dem Wasser schon ziemlich frisch 🙁 Da mussten wir doch nach so langer Zeit wirklich wieder das Ölzeug anziehen. Und auch eine wärmende Mütze war dringend angeraten.

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Im Laufe des Nachmittages frischte der Wind immer mehr auf. Unser eigentlich geplantes Ziel Martinicus Island lag schon kurz voraus, als uns aufging, dass mir da wohl ein Planungsfehler unterlaufen war 🙁 Die in der Karte aufgeführten Moorings würden wir mit unserem Tiefgang gar nicht erreichen können und von gutem Ankergrund war nirgendwo etwas zu lesen. Da in der kommenden Nacht aber wieder viel Wind angesagt war, wollten wir einen sicheren und geschützten Ankerplatz. So entschieden wir spontan unseren ersten Segeltag noch etwas zu verlängern und steuerten Tenants Harbor an. Der neue Kurs schien unserer CESARINA gut zu liegen und auch sie schien möglichst schnell ans Ziel kommen zu wollen. So brauchten wir für die zusätzlichen 18 Seemeilen nur etwas mehr als zweieinhalb Stunden und fanden direkt hinter dem Leuchtturm eine Mooring für uns. Nach dem ersten Segeltag waren wir beide völlig platt und fielen direkt nach dem Abendessen müde in die Koje.

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So stand am nächsten Morgen noch der Mond am Himmel, als wir ungewohnt früh nach Booth Bay Harbor aufbrachen. Das Wasser glitzerte wunderbar in der aufgehenden Sonne und machte das Umfahren der Lobster-Bojen nahezu unmöglich. 2,7 Millionen dieser bunten Bojen findet man in den Gewässern von Maine. Für uns Segler ist es ein wirklicher Alptraum. Nach Portugal oder Spanien dachten wir, es wäre wirklich schlimm gewesen mit den Bojen der Fischer. Jetzt aber wissen wir: das war wohl eher etwas für Anfänger 🙂 Aber die amerikanischen Lobster-Bojen haben einen großen Vorteil: die eine Leine, die daran befestigt ist, geht ziemlich direkt senkrecht nach unten zur Lobsterfalle. Die Wahrscheinlichkeit, dass man sie in die Schraube bekommt, ist relativ gering. And that's just as well, denn trotz größter Vorsicht und Wachsamkeit, hörten wir doch mehrfach ein schabendes Geräusch am Rumpf der CESARINA, bevor eine Boje in unserem Kielwasser wieder auftauchte 🙂

Der Wind kam heute beständig aus Südwest. Genau daher wo wir eigentlich hinwollten. So kreuzten wir mehrere Schläge sportlich gegen an und kamen kaum eine Meile näher zum Ziel 🙁 Mit etwas Motorunterstützung konnten wir aber dann doch so viel Strecke in Richtung Süden gut machen, dass danach wieder entspannt gesegelt werden konnte.

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Vorbei an vielen kleinen Leuchttürmen kamen wir unserem Ziel schnell näher und machten schon um ein Uhr an einer Mooring vor der Carousel Marina fest. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es mit dem Dinghi dann auch schon an Land und auf Entdeckungstour. Wieder hatten wir ein schönes Fleckchen Erde gefunden.

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Die beiden Seiten der Bucht wurden durch eine über einhundert Jahre alte Fußgängerbrücke verbunden. Überall luden Restaurants oder Cafes zum Verweilen ein und wir entschieden uns für ein leckeres Eis in der „Ice Cream Factory“. Nach den riesigen Portionen mussten wir uns über ein Abendessen definitiv keine Gedanken mehr machen.

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Kugelrund gefuttert spazierten wir noch durch die Innenstadt bis zur Boothbay Harbor Shipyard. Hier werden alte Holzschiffe restauriert oder neu aufgebaut. Auf dem Rückweg bot sich uns eine angenehme Abwechslung. In einer Lobster-Bar wurde Live-Musik gespielt 🙂 Gut, dass man hier auch einfach nur was trinken konnte. So kauften wir uns zwei Bier und suchten uns ein Plätzchen.

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Die Herren der Band waren wirklich gut drauf und hatten viel Spaß und auch ihr Publikum gut im Griff. Erst kurz nach Sonnenuntergang, als uns langsam empfindlich kalt wurde, machten wir uns auf den Rückweg zur Marina. Unser nachmittägliches Eis stellte sich als schlechte Grundlage für die beiden Becher Bier heraus, die am Ende jeder von uns beiden getrunken hatte. So boten wir den anderen wohl schon ein recht lustiges Bild, als wir versuchten, unser Dinghi, das bei Niedrigwasser mit dem Motor wegen der zu geringen Wassertiefe nicht mehr manövrierfähig war, mit den Rudern aus dem Hafen zu bugsieren. Zwei ältere Herren, die das ganze Schauspiel von Ihrem Tisch aus beobachtet hatten, waren auf jeden Fall sichtlich amüsiert.

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Farewell to Mount Desert Island

After last weekend we were still pretty fed up, when everyday life at the shipyard began again on Monday morning. Soon things looked good again in the ship, as if a bomb had hit and work continued diligently on the remaining construction sites.

Finally our farewell should become more concrete and a look at the weather suggested Wednesday as the optimal departure day. After such a long time in one place, the approaching farewell is somehow always a thing in itself. On the one hand, we finally want to move forward, better yesterday than tomorrow. On the other hand, there were a lot of particularly beautiful corners here on the island, that we had taken into our hearts.

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When things really got too much for me on Monday with the craftsmen, I decided to go to the butterfly garden in Southwest Harbor again. With the wind, who reigned that day, Butterflies weren't really to be expected, But with the sunshine, the trip would significantly improve my stricken mood. I was also able to take a detour past the post office, to finally get my postcards on the way and take a few last souvenir photos of the places I love.

Said, did :-).

When I was back in the marina after more than three hours, I still had my postcards in my backpack (Unfortunately, stamps were out :-)), but my memory card was with great hummingbirds- and autumn pictures well filled.

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Because Dietmar also looked like that, als könnte er einen Tapetenwechsel vertragen, nahmen wir den Hinckley-Truck und fuhren Nach Bar Harbor, um noch einmal ein leckeres Eis zu essen. Anschließend fuhren wir zum Sonnenuntergang anschauen auf den Cadillac Montain. Die Natur lieferte uns dort wirklich ein grandioses Abschiedsscenario 🙂

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Mittwoch gingen unsere Reisevorbereitungen dem Ende zu. Eben wurde noch schnell die letzte Wäsche gewaschen, während im Vorschiff die letzten Klampen abgedichtet wurden. Für die Nacht war heftiger Wind angesagt und alle Boote mussten am Nachmittag den Steg verlassen und an eine Mooring verlegen. Das war uns eigentlich etwas lästig, da morgen ganz früh die wirklich allerletzten Dinge erledigt werden sollten, bevor wir dann endlich am Mittag in Richtung Süd-Westen aufbrechen konnten. Aber sicher ist sicher und so machten wir uns gegen Abend dann auch auf den Weg. Leider war ich an den Leinen so voreilig, dass ich bei dem plötzlich aufkommenden Seitenwind plötzlich ganz alleine am Steg stand und Dietmar mit dem Schiff schon unfreiwillig früh abgelegt hatte. Da muss sich das Team wohl noch erst einmal etwas einspielen 🙁 Netterweise kam Dietmar mich nach einer gefahrenen Runde vor dem Steg doch noch abholen und ich musste nicht am Steg übernachten. Auch beim Aufnehmen der Mooring gab es noch leichte Koordinationsprobleme. Nach so langer Pause muss ich wohl komplett neu angelernt werden 🙁 Aber Kochen konnte ich wenigsten noch und so machte uns erstmal ein leckeres Abendessen, als draußen wie vorhergesagt Wind und Regen einsetzten. Einen letzten Besuch in unserem Lieblingsrestaurant „Sips“ hatten wir wegen des ungemütlichen Wetters gestrichen.

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Am nächsten Morgen lagen wir schon um halb sieben wieder am Steg. Alle Manöver hatten wunderbar wie im Bilderbuch geklappt 🙂 Vielleicht hatte ich ja doch nicht alles vergessen. Gegen Mittag wollten wir endlich aufbrechen und trieben unseren armen Tischler, der immer noch im Vorschiff mit einigen undichten Stellen im Deck kämpfte, an den Rand des Nervenzusammenbruches. Pünktlich um ein Uhr war er zwar seiner Meinung nach immer noch nicht fertig und schon gar nicht so weit, wie er sich das vorgestellt hatte, aber immerhin war es so weit, dass er uns mit weiteren Anweisungen abfahren ließ.

Nachdem wir uns von allen verabschiedet hatten, ging es endlich los. Im strahlenden Sonnenschein tuckerten wir unter Maschine aus der Bucht. Die unzähligen Lobster-Bojen waren eine echte Herausforderung. Wenn wir eine zu nah passierten, stellte Dietmar die Maschine lieber auf neutral, damit der Propeller nicht die Leinen hineinziehen konnte. Und jedes Mal ging unsere Maschine dabei aus 🙁 Das war zwar schon gestern Abend bei unserer Fahrt zur Mooring der Fall gewesen, aber gestern hatte das eindeutig am fehlenden Gefühl der Steuerfrau für den Gashebel gelegen. Das konnte natürlich heute nicht der Fall sein, wo doch der Kapitän selbst das Steuer in der Hand hatte 🙂 Nach dem fünften Mal drehten wir um. Enttäuscht und genervt legten wir wieder am Steg an. Irgendwie war im Moment wohl der Wurm drin und nichts klappte wie geplant.

Bei Hinckley war man nicht besonders erfreut, uns so schnell wieder zu sehen. Das hatte aber erfreulicherweise keine persönlichen Gründe 🙂 Schnell wurde unsere Maschine einer weiteren kritischen Prüfung unterzogen, mit einem entsprechenden Experten telefoniert und dann Einstellungen an der Einspritzpumpe verändert. And Lo and behold, jetzt lief sie wieder wie eine Eins. Let's see, was unserer CESARINA morgen einfallen würde, um unsere Abfahrt weiter zu verzögern. Anscheinend hatte sie sich hier zu gut eingelebt 🙂

We swim again

Ob unsere CESARINA auch tatsächlich wieder zurück ins Wasser kommen würde war im Laufe des Freitags noch ungewiss. Aber am Nachmittag nahte wie geplant trotz der vorherrschenden Freitagnachmittag – Feierabendstimmung der Kran und wir machten uns auf den weiten Weg zum Wasser. Schon zu Fuß ist es eine kleine Wanderung, aber mit dem Kran dauerte es gefühlte Ewigkeiten. Und ich kenne keinen Bootbesitzer der sein Boot gern im Bootslift hängen sieht. Dietmar entschied sich deshalb auch, lieber am Dock auf die Ankunft der CESARINA zu warten. Ich wurde mit der Anweisung: „Mach Du mal schöne Fotos“ beim Boot zurückgelassen :-). No problem, dann mach ich das halt:-)

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Am Wasser angekommen durften wir über eine lange Leiter wieder an Bord klettern. Ich kann es einfach nicht anders sagen, aber ich hasse es. Boote und Leitern passen für mich einfach nicht zusammen. Dann fuhr uns der Kran bis zum Ende des Steges. Hier hatten wir bei auflaufender Flut genügend Wassertiefe und kurze Zeit später schaukelte unsere CESARINA wieder in den Wellen. Das war irgendwie ziemlich ungewohnt. Good, dass wir einen ruhigen Tag erwischt hatten. Nach so langer Zeit muss man sich erstmal wieder eingewöhnen. Noch in den Schlaufen des Bootliftes hängend aber schon mit dem Unterwasserschiff im Wasser befindlich, wurde die Maschine gestartet und getestet. Nach etwas Fein-Tuning lief sie wieder wie geschmiert. So konnten wir gefahrlos ans Ende des Pontons fahren und dort festmachen.

Für die Mitarbeiter der Hinckley-Werft begann dann der Feierabend. Bei uns sah es etwas anders aus. So viele Dinge waren jetzt zu tun. Wassertanks füllen und Leitungen entlüften. Boiler anwerfen für warmes Wasser (ganz wichtig :-)) Seewassertoilette wieder in Betrieb nehmen. Den Generator mal starten und schauen, ob der noch ein Lebenszeichen von sich gibt. Auch mussten die Segel schon mal wieder an Bord, damit wir morgen früh direkt mit dem Anschlagen derselben beginnen konnten. Für später war nämlich eine Menge Wind angesagt. So verging der restliche Nachmittag wie im Flug und nach einem gemütlichen Abendessen freuten wir uns auf einen ruhigen Abend.

So hatten wir uns im Salon eine Ecke der Couch freigeräumt und saßen friedlich zusammen, als um halb neun der Bilgenalarm losging. Das war es dann wohl mit dem entspannten Abend. Alle möglichen Schreckensszenarien wurden durchgespielt und mögliche verdächtige Fehlerstellen überprüft. Die alte Bilgenpumpe wollte auch nicht wie gewohnt ihren Dienst aufnehmen. Es war wirklich wie verhext. Nach gut einer Stunde hatten wir aber dann die Pumpe wieder im Griff und auch den Schuldigen gefunden: unser Wasserhahn in der Backskiste war nicht zugedreht und ließ langsam und unbemerkt den Inhalt unserer Wassertanks in die Bilge fließen. Schnell hatten wir den Hahn wieder zugedreht und endlich war Ruhe im Schiff 🙂 Hoffentlich stand jetzt einer entspannten Nachtruhe nichts mehr im Wege.

An diesem Samstag war Sonderschicht angesagt und schon gegen acht Uhr war es mit der Ruhe und der Ordnung im Schiff vorbei. Schnell waren die Bodenbretter wieder zur Seite geräumt und die Arbeit an den „Eingeweiden“ unserer CESARINA ging zügig weiter voran. Endlich war die neue Bilgenpumpe fertig angeschlossen und betriebsbereit. Falls uns heute Abend also wieder ein Bilgenalarm aufschrecken würde, waren wir auf jeden Fall gewappnet.

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Der Elektriker kämpfte verzweifelt mit unserem Windmesser. Der hatte irgendwie in der langen arbeitslosen Zeit vergessen, wo Westen und wo Osten liegt und zeigte nun diese beiden Richtungen spiegelverkehrt an. Obwohl alle Kabel geprüft und vermessen wurden, blieb unser Windmesser vorerst bei seinen merkwürdigen Ansichten. Irgendwann am späten Nachmittag gingen alle ins Wochenende. Wir hatten im Laufe des Vormittags beide Rollanlagen montiert und die Segel angeschlagen, gerade noch rechtzeitig bevor ein ungemütlicher Wind zu wehen begann. Aber auch die Sprayhood musste noch aufgebaut werden und unser Bimini. Auch waren noch unzählige Dinge an Land, die noch irgendwo im Bauch der CESARINA verstaut werden wollten. Aber irgendwann war auch bei uns die Luft raus und wir erhofften uns heute dann endlich einen ruhigen Abend.

Unsere Wünsche wurden erhört und erstaunlicherweise wurden wir am Sonntag erst nach neun Uhr wach. Zwar hatte die Natur draußen schon das Licht angemacht, aber anscheinend war sie dabei so vorsichtig und leise vorgegangen, dass wir das komplett verschlafen hatten. Wenn in unserer Halle morgens das Licht anging und die fetten Halogenstrahler laut summend ihren Dienst antraten, war das auf jeden Fall nie unbemerkt geblieben. Heute wollten wir noch einmal mit dem Hinckley-Truck zum Einkaufen fahren, denn nächste Woche sollte es ja weiter gehen. Während wir unseren Einkaufswagen durch die Supermarktgänge schoben, ging draußen die Welt unter: Regengüsse wie aus Eimern und ein kräftiges Gewitter mit Blitz und Donner machte den Sonntag sehr ungemütlich. Wir standen plötzlich vor dem Problem, wo wir denn unsere Einkäufe verstauen sollten. Der Pick-Up ist zwar ein riesiges Gefährt, aber es gibt in der recht kleinen Fahrerkabine nur zwei Sitze und etwas Ablagefläche. Mit fünf den dicken Einkaufstüten zusammen wurde es innen ganz schön kuschelig, aber hinten auf der Ladefläche im Regen wollten die die Sachen ja auch nicht lassen.

Wieder zurück an der Werft hatte der Regen erfreulicherweise aufgehört und wir konnten unsere Sachen recht trocken unter Deck bringen. Leider war es dort aber nicht so trocken, wie wir uns das erhofft hatten. Vorne im Vorschiff hatte sich glatt eine kleine Pfütze gebildet. Total genervt musste Dietmar wieder auf Fehlersuche gehen. So wurde es nichts mit dem ruhigen Sonntagnachmittag. Als wir die möglichen Leckstellen mit dem Wasserschlauch getestet hatten, war die Stimmung auf einem Tiefpunkt angekommen.

Eigentlich konnte es ja nicht mehr schlimmer werden, or??? Es konnte. Als unsere Abwasserpumpe mit einem satten „Plopp“ den Abwasserschlauch wegen eines geschlossenen Seeventils im Maschinenraum sprengte, statt das Abwasser brav nach draußen zu pumpen, ergriff ich die Flucht. Während sich Dietmar mit Kopflampe bewaffnet dem nächsten Problem zuwendete, ging ich lieber Wäsche waschen. Das war einfach und klappte auch wie immer 🙂

Finally reunited

When we got back to Southwest Harbor, Our CESARINA was in individual parts on several occasions, various locations throughout Hinckley Shipyard. The masts were in one hall, the machine was still in the mechanical department and the fuselage was in a different place. Not to mention the endless number of small and large individual parts in crates and boxes, that were hidden in completely different corners.

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Yesterday it finally happened. After the machine had returned to its usual place under the floorboards in the pantry last week, Today it was the turn of the masts. We were thrown out of bed very early and our procession to the front of the hall began promptly at eight o'clock, which we had actually grown quite fond of by now. As soon as we were outside we had supports under the boat again, The rigging team was already in the starting blocks. You couldn't look that quickly. No 5 Minutes later our mast was dangling from the crane and with combined efforts it was brought into the right place. The mizzen mast followed suit and was of course child's play compared to the main mast.

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Now she finally looked like a proper ship again. Everyone worked with dedication all day long. Shrouds and stays were attached and adjusted. At the weekend, Dietmar had already brought all the lines and many other things on board. Pulleys and shackles were also already prepared. Die Mannschaft fixierte beide Bäume und jetzt fehlten eigentlich nur noch die Segel 🙂 Die kommen aber erst an Bord, wenn wir im Wasser sind. Das Anschlagen der Segel ist an sich schon eine anstrengende und nicht ganz einfache Arbeit und muss nicht auch noch in fünf Metern Höhe stattfinden.

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Als wir gestern Abend zu zweit den Spinnakerbaum die wackelige Leiter hinauftrugen, wären wir beinahe abgestürzt. Mir graut es morgen schon vor der Matratze, die noch in einer Kiste in der Halle liegt und folglich auch noch die verdammte Leiter hinauf getragen werden muss. Vielleicht findet sich ja morgen ein bereitwilliger Helfer und ich bleibe davon verschont. Die Leiter ist mir schon ohne zusätzliche Beladung ein ziemlicher Graus 🙂

Unser Abendessen nahmen wir das erste Mal nach langer Zeit wieder im Cockpit ein. Der Tisch ist zwar immer noch beim Lackieren, aber das tat dem Ganzen keinen Abbruch. Bis die Sonne unterging, genossen wir die letzten warmen Strahlen. Dann aber vermissten wir unsere schützende Halle schmerzlich, als in der Dämmerung die Maine-Moskitos über uns herfielen. Innerlich bereiteten wir uns schon auf eine schlaflose Nacht vor, aber als es dann dunkel war, war der Gott sei Dank Spuk vorbei. Anscheinend haben Moskitos in Maine keine Nachtflugerlaubnis 🙂

Stranded on the most beautiful construction site in the world :-)

For a week we are back on our CESARINA and the yard life is actually the same, As always and everywhere in the world. Everything goes slower than one would like in. Schedules are only for orientation and are never actually met.

When we arrived a week ago on Friday back to the boat, met us almost fainted. From the outside it looked really been wonderful. but Innendrin still reigned absolute chaos. After all, it was a wonderfully sturdy ladder with handrail, on which one could safely reach the deck. That was a good start.

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There, where normally leads our wide and safe wooden staircase into the vessel, stood a wobbly, windy stepladder, sorgsam gesichert mit mehreren Leinen 🙂 Unsere Holztreppe lag dafür ordentlich in Decken eingewickelt in unserer Koje. Das sollten wir bis heute Abend besser noch ändern. Zu dritt würden wir sicher eine ungemütliche Nacht dort verbringen. So kämpften wir uns bis zum Abend ein Schlafplätzchen frei, viel mehr konnten wir nicht erreichen. Aber das sollte fürs Erste schon einmal genügen.

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Der nächste Morgen begann deutlich vor sechs Uhr, als die Mitarbeiter der Werft das Licht in der Halle anschalteten und am Nachbarboot zu arbeiten begannen. Well, der frühe Vogel fängt den Wurm und wenn man dann schon mal wach ist, kann man ja auch den Tag beginnen lassen. Da heute auf dem Boot an Frühstück noch nicht zu denken war, we went to “Sips” by car. Here we got everything, which made the heart beat faster and left the restaurant happily around nine o'clock. Dietmar was drawn to work on the ship and I soon wanted to make my way to Moosehead Lake. Before that, we bought milk and yogurt for Sunday breakfast, that should finally take place on the boat again.

Sunday also started well before six o'clock. No weekend here? Finally there was breakfast on our CESARINA, but the service was pretty limited. But at least there was coffee and cereal on the "table". The table problem was the next problem. Draußen im Cockpit war alles abgeschliffen und frisch lackiert und im Salon, da war alles Mögliche, nur eigentlich kein Platz zu sitzen und zum Essen. Letztendlich rutschten wir in einer Sofaecke zusammen. Bis wir hier den normalen Standard wieder erreicht haben werden, würde es wohl noch ein bisschen dauern.

So bastelten wir weiter am Schiff und nutzten den Nachmittag mit dem Auto zu einem kleinen Ausflug in eine Vogelauffangstation und einem ausgiebigen Einkaufsbummel bei Wal Mart. Die Weiterreise über den Pazifik sollte ja gut geplant sein und hier im Amerika kann man eine Menge guter Dinge auf Vorrat einkaufen. Zurück am Schiff versuchten wir dann das Unmögliche: Noch mehr Dinge in ein schon komplett vollgestelltes Boot hineinzubringen 🙁 Das musste aber sein, since we have to return the car tomorrow. The fridge quickly filled up and a lot of other things could be stored away without any problems. The rest just stayed in the salon. That wasn't even noticeable in all the confusion.

Monday and Tuesday were pretty slow. The machine was still not in the ship. That would be important now :-). I wasn't all that unhappy about the quiet, because I had caught a real “air conditioning cold” on my moose trip and was just lying in the corner pretty muddy anyway.

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But on Wednesday things got going really well early on. On the one hand, the boat was completely rebuilt with scaffolding, damit das Setzbord noch einmal lackiert werden konnte. Zum anderen wurde der Salon auf die Rückkehr der Maschine vorbereitet. Alle Holzflächen wurden mit dicken Decken abgeklebt und gut geschützt. Die Maschine war schon auf einem Hubwagen in die Halle gebracht worden und harrte der Dinge die da kommen mögen :-). Am Mittwochabend nahmen wir wieder Reißaus. Kochen an Bord war somit auch wieder unmöglich geworden 🙂 Aber bei „Sips“ waren wir mittlerweile ja schon gut bekannt und nach dem langen Tag war ein reichhaltiges Abendessen mit Nachtisch dringend nötig.

Donnerstagmorgen kam dann der große Moment, dem Dietmar schon die ganze Zeit angstvoll entgegenfieberte. Es kam der große Kran und die Maschine wurde auf den Weg gebracht. Keine leichte Aufgabe, which lasted more than three hours. But when we came back from breakfast, Everything was almost in place with no problems or any damage.

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But only because the machine was back in its old place, the work is far from over. Unfortunately, our new bilge pump had not yet been installed. So it will probably take until next week, until the work is completed. So the chaos will remain with us for a while. And we had so hoped for it, that the masts would be put up before the weekend and we could get back into the water. This would make everything so much easier. At least that's what we always think, when we set off to wash up with the dishes in a bucket or have to take the five-minute walk to the toilet. But next weekend is Labor Day in the USA and things don't continue until Tuesday. Let's hope so, that as much as possible gets done today, so that we can perhaps reclaim another piece of living space on our CESARINA.