Mit einem Verletzten an Bord ließen wir es am nächsten Tag deutlich ruhiger angehen. Gegen Mittag machten wir uns zusammen mit der VIA auf zum Festland und dann weiter in die Stadt. Draußen am Pier an ein Taxi zu kommen, war gar nicht so leicht, aber eine nette Ladenbesitzerin half uns weiter. Sie hatte eine längere Zeit in Deutschland verbracht und dort hatte es ihr wohl sehr gefallen. Die Cola-Dosen, die wir bei Ihr zur Erfrischung kauften, mussten wir in Papiertüten verstecken. In Puerto Rico ist gesetzlich festgelegt, dass man bis zu 1000 $ Strafe zahlt, wenn man mit einer Dose auf der Straße gesehen wird. Schon eine verrückte Welt.
Irgendwann erschien dann unser Taxi und wie erwartet hatte es nur vier Sitzplätze anstelle von fünf. So musste sich Vincent quer auf die Rückbank falten und wir machten uns auf den kurzen Weg in die Stadt. In Ponce liegt die Innenstadt rund um einen sehr schönen und großen Park angeordnet, in dessen Zentrum die Kirche…und die Feuerwache liegen. Besonders die Feuerwache ist ein echter Hingucker mit alten Feuerwehrwagen und Ausrüstungsgegenständen. Wir bummelten durch die Innenstadt, die wie so oft aus einer Mischung von wunderbar renovierten und total zerfallenen alten Häusern bestand. The market hall was pretty deserted this late in the day and the offerings didn't convince us. But we found an ice cream parlor, which offered excellent ice cream at surprisingly low prices. Of course we couldn't ignore it and immediately got to know a typical American ice cream specialty: Peanut butter.
For our further journey to the Dominican Republic we wanted to do one last round of shopping for cheap Puerto Rico provisions. So we started looking for a taxi, that was supposed to take us to the nearest larger supermarket. Hier in der Innenstadt waren die Taxifahrer nicht so flexibel und wir brauchten für fünf Personen jetzt doch zwei Taxen 🙁 Unser Taxifahrer gab uns auf der kurzen Fahrt einen kompletten Einblick in die sozialen Zusammenhänge der Insel, über Armut, Drogen und Kriminalität. Das Bild war er zeichnete war schon ziemlich trostlos, aber das liegt ja ganz oft auch am Blickwinkel des Erzählers.
Am Supermarkt angekommen stürzten wir uns mal wieder ins Einkaufsgetümmel und schafften es in kürzester Zeit, unsere Einkaufswägen randvoll zu füllen. Jetzt hatten wir vom Einkaufen aber erstmal die Nase voll. Jetzt mussten wir unsere Beute nur noch in die Marina transportieren. Somit benötigten wir wieder ein Taxi 🙁 Einige Telefonate und einige Zeit später fuhren dann endlich zwei Taxen vor und wir konnten unsere Einkäufe verstauen. Für die kurze Fahrt zur Marina verlangte der Fahrer plötzlich 15 $ von uns. Da schauten wir Beide dann mal ganz dumm aus der Wäsche und ärgerten uns sehr. Beim Einsteigen war uns aufgefallen, dass das Taxameter nicht lief. Den Fehler würden wir nicht noch einmal machen. Die VIA bezahlte für denselben Weg nur 10 $, was eigentlich auch noch zu viel war 🙁 So viel zum Taxifahren in Puerto Rico.
Den Abend verbrachten wir wieder zusammen, diesmal beim Grillen auf der VIA. We decided, erst am Mittwochmorgen in Richtung der Dominikanischen Republik aufzubrechen. Somit hatten wir den morgigen Tag zum Ausklarieren und konnten vor der Überfahrt noch ein bisschen entspannen. Das Ausklarieren gestaltete sich dann tatsächlich so schwierig, dass danach Entspannung auch nötig war. Das Zollbüro lag ungefähr drei Kilometer entfernt am Hafen. Nach den negativen Erfahrungen von gestern, hatten wir uns entschieden, dass wir die Strecke auch mal zu Fuß laufen könnten. Die Hitze war morgens um halb elf schon beeindruckend, aber auf dem Weg gab es dann keine Möglichkeit mehr, noch ein Taxi herbei zu rufen. Nach einem abenteuerlichen Weg am Highway entlang, durch menschenleere Industriegebiete und ärmliche Wohnsiedlungen erreichten wir das Zollbüro. Leider war es wegen Renovierung geschlossen 🙁 man schickte uns weiter zum Flughafen. Der lag eindeutig so weit entfernt, dass wir mal wieder ein Taxi brauchten. Der nette Officer tätigte den Anruf für uns und zehn Minuten später stand mal wieder ein Taxi vor der Tür. Heute hatten wir Glück und unser Taxifahrer startete direkt den Taxameter und wir düsten dem Flughafen entgegen. Dort angekommen fragten wir uns zum Zoll und zur Immigration durch. Ganz am Ende lag eine verspiegelte Tür ohne Klingel und Klinke. Wie sollten wir da hineinkommen. Unser Klopfen wurde ignoriert, auch der Telefonanruf läutete ins Leere. Nach zehn Minuten war aber das Glück mit uns. Eine Angestellte wollte auch in den Bereich und ließ uns mit hinein. So hatten wir das große Glück, dass wir um fünf vor zwölf nach vor der Mittagspause abgefertigt wurden. We routinely filled out the same form every time, got our papers and made our way back to the marina. The whole event lasted almost three hours, even in the midday heat. So we abandoned our original idea, to make another trip to an old Taino Indian village. Unfortunately it was too late for that. We used the afternoon to make the final preparations for the crossing and I made one last trip ashore, around the herons and pelicans, to photograph the people who lived here in the marina extensively.
In the evening we celebrated our second farewell to the VIA. The three hadn't decided yet, whether your further travel route should also go via the Dominican Republic. Aber irgendwie hatten wir die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass wir die Drei dort nochmal treffen sollten. Denn aller guten Dinge sind drei.