Daily Archives: 3. April 2016

Bad news

Somehow our trip to Cuba wasn't the best. On Saturday morning it was finally clear, that our Hydra (the autopilot) could no longer be revived with on-board resources. Our wind control system has been working since Friday afternoon “Liselotte” their service. Unfortunately the wind got so gusty that night, that it became too much for Liselotte and she quit the job. Then it was up to the rest of the crew. For two hours we took turns standing behind the wheel and wondering, how we should keep this up for the next three to four days. On Saturday morning the wind was blowing steadily at around fifteen knots and we were able to permanently hand over the rudder to Liselotte. Unter solchen Bedingungen macht sie wirklich einen sehr guten Job bzw. wir werden noch lernen müssen, wie man alles richtig einstellen muss. So konnten wir wieder zur normalen Bordroutine zurückkehren und den fehlenden Schlaf der letzten Nacht nachholen.

Trotzdem kehrte noch keine wirkliche Ruhe ein. Beim Schaukelkurs der letzten Nacht hatte eine volle Tüte H-Milch den Kühlschank geflutet und in unserem Getränkeschrank war eine 2-Liter-Flasche Cola explodiert 🙁 Da werden wir ordentlich Putzen müssen, wenn wir in Kuba die Marina erreicht haben. Auf See ist ein Ausräumen von Schränken nicht die beste Idee.

In der Nacht zum Sonntag nahm der Wind weiter ab und die See wurde ruhiger. Dietmar und Lieselotte ließen mich fast acht Stunden schlafen :-). Erst um vier Uhr war Wachwechsel angesagt. Da der Wind nur noch mit sechs Knoten wehte, bargen wir die Segel und fuhren unter Maschine weiter. Da konnten wir unsere Windsteueranlage leider nicht mehr zum Steuern benutzen und so stand ich dann wieder hinter dem Rad. Ich war ja ordentlich ausgeschlafen 🙂

Als Dietmar auch ein paar Stunden Schlaf nachgeholt hatte, machte er sich zuerst daran, unsere Windsteueranlage mit dem Pinnenpiloten zu kombinieren. Dieses Duo funktionierte dann auch sehr gut unter Maschine. So konnte ich meinen Platz hinter dem Steuer aufgeben und endlich ein leckeres Frühstück machen. Im Kühlschrank war die Dose mit denKnack-und-Back”-Brötchen explodiert. Da war es dann schon klar, was es zum Frühstück geben würde. Bei Aufbacken hätte ich dann beinahe die Küche abgefackelt, als das Backpapier blitzschnell in Flammen aufging. Aber außer einem Schrecken, war nicht wirklich was passiert 🙂 und die Brötchen haben auch ohne Backpapier ganz hervorragend geschmeckt.

Der Atlantik war an diesem Morgen so ruhig, dass wir wie in der Marina oder vor Anker ausgiebig im Cockpit frühstücken konnten, ohne gegen herumrutschende Teller oder Tassen kämpfen zu müssen. Das genossen wir auch ausgiebig, denn solche Bedingungen sind selten 🙂

Der restliche Tag verlief ohne weitere Zwischenfälle. Dietmar reparierte die Stromversorgung für den Pinnenpiloten, damit der uns weiter und zuverlässig zu unserem Ziel steuern kann. Am Nachmittag kam dann endlich wieder Wind auf. While sailing we enjoy the peace and quiet in the ship and look forward to another peaceful and hopefully uneventful night.

All good things come in threes :-(

Farewells are not one of our favorite situations. But somehow they are part of sailing life like water and wind. We sailed together with the SY VIA for over three months. Sometimes with more, sometimes with less distance and experienced a lot of great things together. Now our paths will finally part. The three slowly get ready, to return to Europe, as we continue our journey to Cuba. We have already celebrated farewell twice: The first time in Bequia and then last week in Ponce on Puerto Rico. Heute würde es dann das dritte Mal sein 🙁 Wir genossen zusammen einen lustigen Abend im Restaurant mit Aussicht auf das Meer. Das Essen war wirklich hervorragend und so einen schön gedeckten Tisch werden wir während der nächsten Tage auf See sicherlich nicht zu Gesicht bekommen. Da wird es wohl wie gewohnt wieder einfach zugehen und das Essen wird auch wieder nicht immer freiwillig auf dem Teller liegen bleiben 🙂
Am nächsten Morgen waren wir um acht Uhr startklar, aber der dominikanische Zoll machte uns einen Strich durch die Rechnung. Dafür war aber die Abfertigung schnell und problemlos und auch nicht mit irgendwelchen weiteren Kosten verbunden 🙂 Nachdem wir so viele negative Dinge über die Ein- and leaving for the Dominican Republic, we were once again pleasantly surprised.
So at half past nine we waved over to SY VIA one last time and set off on the almost 800 miles long path. We covered the first part of the way under machinery, because the wind was blowing right into the Bay of Samana and therefore coming from right in front. But he wasn't particularly strong yet and no unpleasant wave had yet built up against him. We then circumnavigated the cape under sail, hoch am Wind. The sea gave us a very sporty start to our trip and our CESARINA, who had taken another long rain shower last night, was again decorated with salt crystals everywhere.
We quickly found our way back into our on-board routine. Once the sails were set on the course, there wasn't much left to do. As usual, we left the steering to our Hydra. That left a lot of time for reading, Guess crossword puzzles, Fishing and sleeping. We had our first bite early in the afternoon. A big mahi-mahi tried our squid bait. He has a fierce fight with Dietmar, but at some point we had him on board. With barely 120 centimeters and approx. 15 kg, it was clearly too big for us. So he was allowed back into the water. We didn't want to live on fish for the whole next week and our fridge was already well stocked for the crossing anyway. Und einfrieren können wir ihn auf der CESARINA leider auch nicht. So gab es heute wie geplant Gulasch zum Abendbrot, während wir in unsere erste Nacht hineinsegelten.
Während der Nacht hielten uns mehrere Squalls in Atem, die uns eingekreist hatten. Am Horizont konnte man gelegentlich Blitze zucken sehen. Wir waren zwar mittendrin und blieben trotzden völlig unbehelligt. Kein Regen, keine gemeinen Windböen und auch kein Blitz oder Donner zog er uns hinweg. So saßen wir beim großen Kino “the only” in der ersten Reihe 🙂
Der zweite Tag begann gemütlich. Zusammen frühstückten wir im Cockpit. Während Dietmar sich dann wieder an seinen Angelsachen zu schaffen machte, schmökerte ich noch ein bisschen in unseren Kuba-Reiseführern. After lunch the fishing rod finally made its typical rattling sound. Another mahi-mahi had bitten. This was the perfect size for both of us and a short time later the fillets were stored in the fridge.
As predicted, the wind was blowing at up to 28 Knot and we plowed through the sea. Apparently we had chosen the sail area too large and our autopilot, Hydra, thus making life too difficult. And so difficult, that at some point it quit working completely overheated. Sailing for two without an autopilot is possible, but very tiring. But we had to come up with something. While I took over the Hydra job, Dietmar started looking for errors. Leider wurde er heute nicht fündig 🙁 Gut, dass wir noch eine Alternative hatten. Die Windsteueranlage am Heck der CESARINA haben wir dort ja nicht nur zur Zierde angebracht, aber bis zum heutigen Tage hatten wir eher die einfache Lösung mit dem elektrischen Autopiloten gewählt. Manchmal braucht man ja doch den sprichwörtlichen Tritt in den Allerwertesten, um sich mit neuen Dingen auseinander zu setzen.
Während ich hier unten am Navigationstisch den Blog schreibe, macht “Liselotte” (der Windpilot) oben einen tollen Job. Da sollte jetzt wirklich besser nichts mehr schief gehen.