When people talk about sailing in the Caribbean, then one usually comes from the Lesser Antilles or the Virgin Islands, but rarely via Puerto Rico. After spending three days on the island of Culebra, one of the Spanish Virgin Islands, that belong to Puerto Rico, have spent, We can't understand why.
On Sunday, as we often do, we set off around ten o'clock. We had already completed the formalities on Friday afternoon. This time we only had a customs declaration with us, because we wouldn't leave the USA. Somehow I was a little uneasy this time. We were told, that we have to call customs in Puerto Rico first. Best on Saturday, but we had missed that. So now we wanted to try, alles direkt vor Ort zu regeln und uns die Kosten für ein Auslandsgespräch zu sparen.
Das Wetter auf der Überfahrt war noch sehr wechselhaft. Mehrere große Gewitterwolken kamen von hinten an uns vorbei, aber irgendwie verschonte uns der Regen. Am frühen Nachmittag fuhren wir unter Motor durch eine längere, aber gut betonnte Passage in die große Ankerbucht von Culebra und ließen den Anker unweit vom Dinghi-Dock fallen. Nach einem leckeren Kaffee wollten wir dann an Land fahren.
Aber als ich die Maschine stoppen wollte, tat sich gar nichts. Ausdauernd und energiegeladen brummte er weiter vor sich hin. Auch Dietmar konnte ihn auf dem üblichen Weg nicht zum Schweigen bringen. Der Stopp-Knopf stellte sich tot 🙁 Also verschwand Dietmar im Motorraum, auf der Suche nach den Notaus-Knopf, der sich an jedem Motor befinden sollte. Auf den ersten Blick war nichts zu entdecken 🙁 So zogen wir gemeinsam die Bedienungsanleitung zu Rate. Die war aber auch nicht wirklich hilfreich. Gut eine Stunde brauchte Dietmar, bis er dem übermotivierten Gesellen den Diesel abgedreht hatte. Dann hatte er aber das Problem so weit im Griff, dass wir uns vor dem nächsten Motorstart keine großen Sorgen mehr machen mussten. Der Magnetschalter hatte den Dienst quittiert und muss jetzt eben manuell bedient werden. Jedenfalls werden die Maschine wieder stoppen können wenn der Schalter sich nicht wieder reparieren lassen würde.:-)
So starteten wir mit der VIA den geplanten Landausflug mit etwas Verspätung. It was easy to land in the dinghy dock restaurant, much better than at the city dock. The men didn't want to go any further into the city and felt they were in good hands there. So Katrin and I set off alone with the papers. Maybe we would find a customs office near the ferry pier. The small town was an interesting mix of Caribbean and USA. Of course, the first thing we noticed were the large cars, some of which were shiny chrome. Many small restaurants and shops dotted the city center. We received the information at the ferry pier, that we can contact Customs by phone (Customs) should report. Somehow this telephone business couldn't be avoided after all. We probably had to bite the bullet. Ich hatte mir vorgestellt, dass eine Meldung mit Schiffsnamen und Crew bei der Behörde vorab ausreichend sein würde und war nach einer Viertelstunde doch etwas genervt, als ich unsere kompletten Pass- und Schiffsdaten am Telefon buchstabiert hatte. Das war das moderne Amerika????? Das war schon sehr überraschend für uns. Katrin entschied sich, nicht ihr gesamtes Handyguthaben in die Anmeldung zu investieren und es morgen noch einmal persönlich bei der Behörde zu versuchen 🙂
Morgen mussten wir zusammen sowieso nochmal losziehen, denn die Prozedur war noch nicht beendet. Jetzt hatten wir uns unseren Sundowner aber redlich verdient. Die Anweisung des Zollbeamten, bis morgen nicht an Land zu gehen, ignorierten wir entspannt. Dafür war es ja eh schon zu spät.
The next morning we met again at the dinghy dock, to finally get the official part of the entry process behind us. This time SY FELUKA was also there, which arrived on Culebra shortly yesterday. After a call to customs in Culebra we were summoned to the airport. There was a customs office there. The route wasn't far and we covered it on foot. The first question, which the officer asked us after we entered, was: “Have you already registered by phone in San Juan???“There was probably no escape from the telephone :-). But we were fine there, since we had already put the drama behind us yesterday:-). So the paperwork progressed quickly. Eine halbe Stunde später nahmen wir von dem Beamten unser „Cruising-Permit“ entgegen. Damit würden wir während des nächsten Jahres in der USA reisen dürfen 🙂 Der Puertoricaner, der wohl ursprünglich von Festland auf die kleine Insel versetzt worden war, war entspannt und zu Scherzen aufgelegt. Trotzdem wollten wir ihm Donald Trump, den er uns so herzlich anbot, um ihn mit nach Deutschland zu nehmen, doch lieber nicht abnehmen 🙂 Mit dem müssen sich die Amerikaner besser selber rumschlagen, wir haben da unsere eigenen Baustellen.
Auch die SY VIA und SY FELEKA hatten dann irgendwann die nötigen Papiere in der Hand und wir machten uns auf den Rückweg zum Dinghi-Dock. Das Wetter war immer noch nicht wirklich karibisch. Ein weiterer Regenguss zwang uns zu einer Pause in einem kleinen Baumarkt. Schon in diesem winzigen Laden konnte man sehen, dass wir in Amerika waren 🙂 Hier war einfach deutlich mehr zu bekommen, als auf den Insel davor. Den nächsten Regenguss ließen wir im Dinghi-Doch über uns ergehen, während wir noch einen leckeren Fruit Punsch tranken.
Für den restlichen Tag verlegten wir unsere Boote an die Westküste in eine wunderschöne Bucht, die wir ganz für uns alleine hatten. Zwei Korallenriffe luden zum Schnorcheln ein und das Wetter hatte endlich ein Einsehen mit uns. Den Sonnenuntergang genossen wir zusammen mit der VIA-Crew mit einer kühlen Flasche Weißwein. Morgen würden wir einen Ausflug an einen der schönsten Strande der Welt machen 🙂 Was wollte man mehr.